Notsignal am Iseler löst Sucheinsatz aus

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Symbolbild

Eine rote Leuchtrakete löste einen Sucheinsatz am Iseler aus, der Verursacher konnte jedoch nicht gefunden werden. Die Polizei klärt über sicheres Verhalten am Berg auf.

Bad Hindelang - Am Samstag, 22. Februar, wurde gegen 18.30 Uhr von Bad Hindelang aus eine rote Leuchtrakete im Bereich des Berggipfels vom Iseler beobachtet. Da nach einem solchen Notsignal von einem Unglücksfall ausgegangen wird, wurde durch die Bergwacht und Polizei ein Sucheinsatz gestartet. Der schwer zugängliche Suchbereich wurde mit der Drohne der Bergwacht und durch den Polizeihubschrauber abgesucht. Da jedoch niemand gefunden wurde, der das Notsignal abgefeuert haben könnte, wurde die Suche eingestellt. 

Im Einsatz befanden sich insgesamt neun ehrenamtlichen Mitglieder der Bergwacht Bad Hindelang und Immenstadt, ein Polizeihubschrauber und zwei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei.

Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei weist darauf hin, dass Notzeichen nur in Notlagen verwendet werden dürfen. Bei missbräuchlicher Benutzung kann dies ein Strafverfahren und die Inrechnungstellung der Einsatzkosten zufolge haben. Allen Bergsportlern wird empfohlen ein eingeschaltetes und voll geladenes Mobiltelefon zum Absetzen eines Notrufes mitzuführen. Informieren sie Dritte über ihre geplante Tour und Rückkehrzeit und hinterlassen sie diese Informationen mit ihrer Mobilfunknummer sichtbar im Fahrzeug am Ausgangsort. Im Falle eines Notfalles werden sie so schneller gefunden.

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