Engpass bei der Bahn

Allgäu - Die Deutsche Bahn wird vom 14. Juni bis zum 13. Dezember die Strecke zwischen Buchloe und Kaufbeuren komplett sanieren. Die Arbeiten an dem 20 Kilometer langen Gleisabschnitt sind aufwändig und dauern bis zum Ende des Jahres. Die DB bittet Reisende auf den Verbindungen München/Augsburg - Füssen und München/ Augsburg - Kempten - Lindau/Oberstdorf sich auf Fahrzeitverlängerungen einzustellen.

Für die gesamte Bauzeit gilt ein neuer Fahrplan. Er ist - wie bei einem Fahrplanwechsel üblich - in allen Fahrplanmedien zum Beispiel im Internet oder durch Aushänge an den Bahnhöfen veröffentlicht. DB Regio Allgäu informiert darüber auch mit Anschreiben der Abokunden, mit Plakaten an Bahnhöfen und mit Ansagen im Zug bereits vor dem Beginn der Bauarbeiten. „Wir bauen unter dem rollenden Rad. Die zweigleisige Strecke ermöglicht trotz der Bauarbeiten den Zugverkehr aufrechtzuerhalten. Die Reisenden müssen keine Umwege in Kauf nehmen und sie müssen nicht auf Busse umsteigen. Wie in den vergangenen Jahren unternehmen wir viel, um alle Baustelleninfos für unsere Reisenden aufzubereiten, so Bärbel Fuchs, kaufmännische Leiterin DB Regio Allgäu. Auf den Verbindungen von und nach Füssen können während der Bauarbeiten nur noch wenige Regionalzüge umsteigefrei verkehren. Es bestehen aber weiterhin stündliche Verbindungen allerdings jeweils mit Umstieg in Kaufbeuren. Die Fahrzeit verlängert sich dadurch um 20 Minuten (in Richtung München teilweise um 40 Minuten). Von und nach Kempten, Lindau und Oberstdorf fahren die Regionalzüge mit Ausnahme von zwei Zügen je Richtung unverändert aber mit leicht verlängerter Fahrzeit. Alex planmäßig Von den Baumaßnahmen nicht betroffen sind die Regionalzugverbindungen über Memmingen sowie der Allgäu - Franken - Express - und der Alex. „Die Großbaustelle ist Teil unseres Bahnprojektes Allgäu. Bisher haben wir mit rund 100 Millionen Euro zahlreiche Streckenabschnitte saniert und viele Kilometer Gleise erneuert. Zwischen Buchloe und Kaufbeuren führen wir nun eine der größten Einzelmaßnahmen durch“, so Peter Scheidt, Projektingenieur, DB ProjektBau. Neben der Erneuerung von 76 Kilometer Schienen werden auch 63 000 Schwellen ausgewechselt und 71 000 Tonnen Schotter neu aufgeschüttet.

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