Ganz Fischen steckt im Bier

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„Gutes“ steckt im „Fischinger Bier“ und das Etikett ist ein Streifzug durch Fischen und das Oberallgäu.

Neuer Auftritt für neues Fischinger Bier. Mit dem Wechsel der Brauerei wurde auch beim Fischinger Bier einen neues Fass aufgemacht: Neuer Geschmack, neues Aroma, neue Flasche und neues Etikett. Der Künstler, Georg Larsch aus Fischen, blieb der Alte, auch wenn er neue Aspekte und Sichtweisen in sein Werk packte.

Ein Blickfang sind das „Fischinger Bier“ und das neue Etikett für die Flaschen allemal. „Das gibt‘s so nirgendwo!, meint Brauerei-Chef Herbert Zötler. Er ist ganz angetan von der schönen rötlichen Färbung des naturtrüben Bieres: „Naturtrüb – da ist alles was gut ist drin...“, meint er. Die Rezeptur sei die des bekannten „1447“-Bieres der Zötler-Brauerei. Die speziell für dieses Bier verwendete obergärige Ale-Hefe und die besondere Hopfung verleihen einen fruchtig-frischen Geruch und Geschmack. „Ein ideales Bier für Fischen.“ Ein bisschen etwas von Weizenbier sei zu erahnen; der helle, üppige Schaum „eine Pracht“.

Bürgermeister Rölz stellt eine klare „geschmackliche Veränderung“ gegenüber den früheren Fischinger Bieren fest und kann sich vorstellen, dass die neue Kreation vor allem bei männlichen Biertrinkern noch mehr Freunde finden wird.

Beim „Fischinger Bier“ zählt seit jeher nicht allein was drin ist. Fast ebenso wichtig ist die „Verpackung“. Auf den ersten Blick sieht man gar nicht alles, was Georg Larsch in seine neueste Collage für das Etikett „gepackt“ hat. Um die wesentlichen Details zu beschreiben, greift er zu seinem großformatigen Originalgemälde „Fischinger Bier“. Aufgegriffen hat Larsch nicht nur die bekannten und charakteristischen Bauwerke des Ortes wie Kirche und Kapelle und „sein“ Skimuseum, sondern auch Elemente aus der Region: Berge, die typischen Edelweißhosenträger der Oberallgäuer Tracht, eine prächtige Kuhschelle, ein Stück Allgäuer Käse und sogar den „allgäu“-Schiftzug brachte der Künstler in der Collage unter; manches Detail ist fast versteckt und erst auf den zweiten Blick zu entdecken. Schnell zu erkennen sind dagegen die Schafkopfkarten. „Weil Bier und Kartenspiel einfach zusammen gehört“, erklärt Georg Larsch. Ganz oben im Bild thront der Adler der Zötler-Brauerei, und unten steht was drin ist in der Flasche mit dem pfiffigen Etikett: Fischinger Bier. Daneben das Ortswappen.

Larsch hat schon Erfahrungen mit seinen typischen gemalten Collagen, die er zu verschiedenen Anlässen immer wieder „kombiniert“. „Da muss man das Material, die Dinge und Szenen, die man einbauen will, gut auswählen und ebenso überlegt platzieren“, weiß er.

Zu kaufen gibt es das „Fischinger Bier“ bereits beim örtlichen Feneberg-Lebensmittelmarkt. Doch Bürgermeister Rölz und Tourismus-Chefin Birgit Schrott sind schon auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, das Bier an den Mann und an die Frau zu bringen. Nicht zuletzt, weil sich das neue „Fischinger Bier“ als ideales Geschenk oder Mitbringsel aus Fischen und dem Allgäu eigne. Ein paar Flaschen Bier seien doch etwas Praktisches und landeten nicht über kurz oder lang auf dem Dachboden oder im Keller....

Josef Gutsmiedl

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