Erfolgsbilanz für die Raiffeisenbank

Die Raiba ist verlässlicher Partner der regionalen Wirtschaft, stellte der Vorstandsvorsitzende Otto Schmid, fest.

Weiter auf dem Erfolgsweg sieht sich die Raiffeisenbank Oberallgäu-Süd eG. Von der deutlichen wirtschaftlichen Belebung und einer „beeindruckenden Wachstumsdynamik“ habe auch das südliche Oberallgäu profitiert und mithin auch die Entwicklung der hiesigen Raiba. Diese Botschaft schickte Vorstandsvorsitzender Otto Schmid anlässlich der Vertreterversammlung seinem Rechenschaftsbericht für das Jahr 2010 voraus. Nach einem weiteren erfolgreichen Jahr kann die Bank eine Dividende in Höhe von sieben Prozent auszahlen.

Das erfolgreiche Jahr sieht der Vorstandsvorsitzende mithin als Vertrauensbeweis der Kunden in eine Bank vor Ort mit einem überzeugenden Geschäftsmodell und bedarfsorientierter Beratung, die den Kundenwünschen entspreche. Auf den wichtigsten Geschäftsfeldern konnte die Raiffeisenbank Oberallgäu-Süd einmal mehr zulegen. Das Anlagevolumen der Kunden stieg mit 61 Millionen Euro um 6,7 Prozent auf fast 980 Millionen Euro. Auch im Kreditgeschäft steigerte sich die Raiba. Neben einem Plus von fast sechs Prozent beim Buchkreditvolumen freut sich Vorstandsvorsitzender Otto Schmid über „eine Reihe von Neukunden, die den Weg zu unserer Bank gefunden haben“. Die Bank verstehe sich seit jeher als Partner der heimischen Wirtschaft. „Rund die Hälfte des gesamten Kreditvolumens ist in der gewerblichen Wirtschaft platziert“, betont Otto Schmid weiter. Punkten konnte die Raiba mit der kompetenten persönlichen Beratung durch feste Ansprechpartner, ergänzt Schmid. Die Wertschöpfung in allen Bereichen habe sich verbessert. So habe die Raiba Immobilien-Vermittlungs GmbH mit 66 Objektvermittlungen den Spitzenwert des Vorjahres erneut übertroffen und die Hausverwaltungs GmbH ihre Marktstellung weiter gefestigt. Stolz sei man auch auf die anhaltende Investitionstätigkeit der Raiba in der Region, stellt Schmid weiter fest. Aktuell stehe die Fertigstellung des Gesundheitszentrums Immenstadt an, oder der Bau des Seniorenwohnheims in Blaichach. Beide Maßnahmen umfassen ein Volumen von rund 20 Millionen Euro. Es verstehe sich für die Raiba von selbst, dass ein Großteil der Gewerke von Handwerksbetrieben aus der Region erstellt würde, ergänzt Schmid. „Damit wollen wir das wirtschaftlichen Netzwerk im Oberallgäu stärken und zu verbesserter Wertschöpfung und Wohlstandsmehrung beitragen. „Die Raiffeisenbank Oberallgäu-Süd ist und bleibt ein verlässlicher Partner für die Kreditversorgung der Region“, betont Schmid und erinnert an den Förderauftrag nach dem Genossenschaftsgesetz. In diesem Zusammenhang kommt Schmid auf das neue Engagement der Raiffeisenbank Oberallgäu-Süd beim Sozial-Wirtschaftswerk Oberallgäu SWW zu sprechen. Mit einer 2,5-Prozent-Beteiligung ist die Raiba jetzt neben dem Landkreis und der Sparkasse Allgäu größter Einzelgesellschafter mit Sitz im Aufsichtsrat. „An der Raiba Oberallgäu kommt man so schnell nicht vorbei“, beschreibt Schmid die „strategische Option“, die er als Zei-chen gegen eine Sparkassen-Dominanz verstehe. Unterm Strich, so Schmid, könne er die Erfolgsrechnung der Raiba-Oberallgäu-Süd „als erfreulich“ bezeichnen. In allen maßgeblichen Geschäftsfeldern habe sich die Bank positiv entwickelt. Grundlage dieses Erfolgskurses seien 45000 Kunden und 240 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hause, die einen überdurchschnittlichen Einsatz an den Tag gelegt hätten, lobt Schmid die Mannschaft. „Unser Geschäftsmodell mit räumlicher und emotionaler Nähe bewährt sich nachhaltig“, sagt Schmid in der Vertreterversammlung im Hotel Sonnenalp in Ofterschwang. „Hierbei steht der Mensch im Mittelpunkt.“ Das gute Ergebnis von 6,1 Millionen Euro nach Abzug der Steuerlast in Höhe von 2,4 Millionen Euro komme auch „erfreulicher Weise“ der Region zugute, sagt Schmid. Immerhin zahle das Unternehmen 1,1 Millionen Euro an Gewerbesteuer an die Kommunen. An Dividende ausgezahlt werden schließlich 620000 Euro - in Form einer fünfprozentigen Grundidvidende und eines Erfolgsbonus in Höhe von zwei Prozent. Rund 5,5 Millionen Euro fließen in die Rücklagen. Offiziell eingeläutet wurde in der Vertreterversammlung „die letzte Runde“ für den Vorstandsvorsitzenden: Otto Schmid wird aus Altersgründen die Raiffeisenbank Oberallgäu-Süd im März 2012 verlassen. Neuer Vorsitzender wird mit dem langjährigen Vorstandsmitglied Heinrich Beerenwinkel ein „Eigengewächs“ der Raiba.

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