Kein Gaudiwurm in nächsten Jahr - Die Corona Auflagen lassen es nicht zu

Abgesagt: Keine Fasnacht 2021 in Sonthofen

Maskenträger Fasching: Trauriger Narr
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Da kommen den Narren die Tränen: Alle Veranstaltungen für 2021 in Sonthofen sind abgesagt

Sonthofen - „Keine Leichte Entscheidung“, so beginnt die Pressemitteilung der Sonthofer Fasnachtszunft und Faschingsfreunde Hillaria. Die beiden Zünfte haben gemeinsam mit der Stadt Sonthofen beschlossen, dass in der kommenden Saison kein Faschingsumzug Gaudiwurm und auch kein Saalfasching stattfinden wird. Lediglich das obligatorische Einläuten des Faschings am 11.11. findet in kleinem Rahmen im Rathaus statt.

Gerhard Rüben, Präsident der Sonthofer Fasnachtszunft und Ulrike Krebber, Präsidentin der Faschingsfreunde Hillaria, teilten am Montag, 12. Oktober, die schwere Entscheidung in einer Pressemitteilung mit: „Nach dem Erfolg des letztjährigen Umzugs war eine Fortsetzung des gelungenen Konzepts für 2021 fest eingeplant. Aber Corona schwebte seit Monaten wie ein Damoklesschwert über diesen Planungen.“

Am 28. September fand eine Besprechung der beiden Vereine mit 1. Bürgermeister Christian Wilhelm statt. „Alle Beteiligten waren sich einig, dass eine Durchführung des Faschingsumzugs 2021 nicht möglich ist. Die zu erwartenden Auflagen inklusive der Überwachung der Einhaltung des Hygienekonzepts mit Maskenpflicht, Abstandsregeln und Datenerfassung sind nicht umsetzbar“, heißt es weiter in der Mitteilung.

„Darum hat die SfZ als Veranstalter entschieden: Der Gaudiwurm 2021 findet nicht statt! Hillaria und SfZ sind einer Meinung, dass in der Session 2020/2021 keine weiteren Veranstaltungen stattfinden werden. Dazu zählen der Große Zunftball, Ball der Begegnung (SfZ), Ball der Bälle, Prunksitzung (Hillaria), Kinderfasching beider Vereine, Narrenbaumstellen (Fluhensteingeister) und der Kinderumzug.“

„Diese Entscheidung ist beiden Vorständen nicht leichtgefallen, zumal die genannten Veranstaltungen zum festen Bestandteil des Sonthofer Kulturkalenders gehören und zahlreiche Gäste unterhalten haben. Besonders schade ist dies für die zahlreichen Gardemitglieder, die seitdem es möglich ist, wieder trainieren und neue Tänze einstudieren. Die Verantwortlichen überlegen, ob es möglich sein wird, im internen Rahmen eine Möglichkeit zur Präsentation zu schaffen. Aber auch hier ist die weitere Corona-Entwicklung immer vorrangig.“

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