Neue Bierenwangbahn am Fellhorn

Schnell und gut beheizt

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Die neue Bierenwangbahn löst den letzten Schlipplift im Skigebiet am Fellhorn ab.

Oberstdorf – Schlag auf Schlag geht es bei den Bergbahnen Oberstdorf/Kleinwalsertal. Mit der Inbetriebnahme der neuen Sechser-Sesselbahn, der Bierenwangbahn, wurde innerhalb von vier Wochen die dritte Neueröffnung im Skigebiet gefeiert.

Der neue Lift bringt auf bequemen, beheizten Sechsersesseln aus echtem Leder 2400 Wintersportler pro Stunde komfortabel an neue „Blaue Pisten“ am Fellhorn.

Bei der Jungfernfahrt der neuen Bierenwangbahn konnten die Premierengäste hautnah erleben, wie komfortabel „es sich fährt“. Mit Wetterschutzhauben gegen das heftige Schneetreiben und Sturmböen geschützt, und auf angenehm gewärmten Ledersesseln ging es mit einer Geschwindigkeit von fünf Metern pro Sekunde nach oben Richtung Gipfelgrat am Fellhorn. Ein spezielles Kindersicherungssystem schützt die kleinen Wintersportler bei der „beheizten“ Bergfahrt zur neuen Blauen Piste am Fellhorn. Die neue Bierenwangbahn ersetzt den letzten Schlepplift am Fellhorn.

Ein weiterer Meilenstein sei die neue Investition in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro in die Infrastruktur des Skigebietes, betonten der Geschäftsführer der Fellhornbahn, Augustin Kröll, und der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Michael Lucke von den Allgäuer Überlandwerken AÜW. „Der neue Lift wird die Bewirtschaftung des Gebietes erleichtern“, so Lucke, der schon mal den Blick auf weitere Investitionen lenkte: „Jeder Wunsch bekommt Kinder. Man wird über weitere Verbesserungen und weitere Skigebietsverbindungen nachdenken.“ In den vergangenen 60 Jahren wurden 65 Millionen Euro im Skigebiet Fellhorn-Kanzelwand investiert. Investitionen, die die Wertschöpfung in der Region verbesserten und Arbeitsplätze schafften, unterstrich Lucke. „Attraktive Produkte für die Menschen vor Ort und die Gäste.“ Und die Taktung der jüngsten Investitionen sei mithin ein „Signal für die Macher im Allgäu“, kommentierte er die Qualitätsoffensive der Bergbahnen Oberstdorf/Kleinwalsertal.

Als wichtige Investition ins Skigebiet stuft auch Augustin Kröll die neue Bergbahn am Fellhorn ein. Die moderne Bierenwangbahn ersetzt den letzten Schlepplift im Skigebiet und führt bis fast auf den Fellhorngipfel. Den Gipfelgrat habe man bewusst nicht angesteuert, um das Angebot an leichteren „Blauen Pisten“ zu verbessern und somit auch ungeübteren Skifahrern noch mehr Skivergnügen bieten zu können, erklärte Kröll. „A schöne Bahn“, brachte der Bahnchef seine Einschätzung auf den Punkt.

Beim Bau der Talstation wurden mit einer Fassade aus Holz und Kunststoff auch architektonisch neue Wege beschritten. Verantwortlich dafür zeichnet der Vorarlberger Architekt Hermann Kaufmann, der auch das neue Bergrestaurant auf dem Nebelhorn entworfen hat. Wie bei allen Bauvorhaben der Bergbahnen wurde auch bei diesem Projekt ein besonderes Augenmerk auf eine ökologisch sensible Umsetzung gerichtet.

Neue Bahn am Fellhorn

Josef Gutsmiedl

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