Heimat unter Strom

+
Leo Hiemer diskutierte auch mit Thomas Frey vom Bund Naturschutz.

Allgäu – Riesige Windräder auf Allgäuer Höhen – diese Aussichten setzen auch Leo Hiemers Heimat derzeit regelrecht „unter Strom“: Die Einen wittern in der hausgemachten grünen Energie eine lukrative Quelle der regionalen Wertschöpfung, die Andern sehen sich selbst, Natur und Landschaft für einen höchst zweifelhaften Nutzen in Mitleidenschaft gezogen.

Nicht zuletzt liegt das an den Dimensionen der neuen Anlagen: 200 Meter inklusiv Rotor und bald soll es noch höher hinaus gehen! Den unvermeidlichen Strohhut auf dem Kopf macht sich Hiemer auf die Socken und inspiziert seine „Heimat unter Strom“. Auf seiner Reise durchs Land begegnen ihm glühende Befürworter wie eingefleischte Gegner, Hiemer diskutiert mit Fachleuten und fühlt Bürgermeistern auf den Zahn. 

Auch die „große Politik“ bringt der Allgäuer Filmemacher ins Spiel. Bei einem Besuch des Energiegipfels in Berlin wachsen die Zweifel: Ist diese Energiewende noch zu retten? Mit dem wild wuchernden Ausbau der Windkraft jedenfalls nicht. Alternativen sind also gefragt: Mehr Energie sparen, noch effektiver nutzen und kleine Lösungen für jedermann suchen. Hier könnte sich das Allgäu hervortun. Dreht sich der Wind? Die Spannung steigt... 

Die Premiere von Leo Hiemers „Heimat unter Strom” findet am Mittwoch, 2. Oktober, um 19.30 Uhr im Colosseum in Kempten statt. Weitere Termine im Colosseum: 3. bis 9. Oktober, jeweils 18 Uhr. Im Union-Filmtheater Immenstadt läuft der Film am Donnerstag, 3. Oktober, um 17 Uhr; im Kurfilmtheater Oberstdorf am 19. und 23. Oktober, jeweils um 20 Uhr.

Auch interessant

Meistgelesen

Dorffest in Burgberg - Zwischen Böller- und Donnerschlägen
Dorffest in Burgberg - Zwischen Böller- und Donnerschlägen
Babyglück im Allgäu
Babyglück im Allgäu
Dorffest in Burgberg
Dorffest in Burgberg
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben

Kommentare