Grundwasserbeobachtung bei Fischen

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Fischen – Die im vergangenen Dezember begonnen Arbeiten an den fünf zusätzlichen Grundwassermessstellen in und um Fischen sind inzwischen fertiggestellt.

Vor Kurzem erläuterte Dr. Marcus Scholz (Bildmitte) vom planenden Ingenieurbüro Müller Hereth dem Fischinger Bürgermeister Edgar Rölz (links) und Dr. Christian Hocke (rechts) vom staatlichen Bauamt Kempten die Funktionsweise der Messstellen. Durch einen Pumpversuch wird Grundwasser aus dem Untergrund gepumpt und ermittelt, wie schnell das Grundwasser wieder nachfließt. Aus diesem Ergebnis kann man die Durchlässigkeit des Bodens berechnen, die wiederum Auswirkungen auf die bauliche Umsetzung des Entlastungstunnels hat. Zusätzlich werden noch Wasserproben genommen und chemisch analysiert. Derzeit steht das Grundwasser aufgrund der Schneeschmelze sehr hoch. Um hinreichende Aussagen über die Schwankungen des Grundwasserstandes zu bekommen, werden mittels eines Monitoringsystems die Pegelstände über ein Jahr hinweg protokolliert. Sobald die erforderlichen hydrogeologischen Daten zur Verfügung stehen, kann mit den ersten konkreten Planungen des Entlastungstunnels begonnen werden.

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