Heimat im und aus dem Herzen

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Gut unterhalten haben die Buchautorin und Mundartdichterin Erika Lindner (Bildmitte), sowie die „Burgglöckler Fehla“, Theresa Schneider (links) und Alexandra Althaus (rechts) aus Au-Thalhofen bei Fischen bei der Buchpräsentation in Sonthofen.

Sonthofen – Kürzlich stellte der Förderverein „mundArt Allgäu“ in der Kulturwerkstatt in Sonthofen das neue Buch „Huimat Seelehuimat“ von Erika Lindner vor.

„Meine Heimat ist z Sünthof, Seelenhuimat isch Richeba“, erklärte Erika Lindner bei der Vorstellung des neuen Buches in der Kulturwerkstatt in Sonthofen. Zusammen mit dem Förderverein „mundArt Allgäu e.V.“ – der sich seit mehr als dreizehn Jahren für die Pflege des heimischen Dialekts engagiert und setzt sich für den Erhalt von Traditionen einsetzt, wurde dieses 80-seitige Buch mit dem Titel „Huimat Seelehuimat“ – Gedichte, Gedanken und Geschichten von Erika Lindner aufgelegt.

Kurze und lange Geschichten werden durch alte, historische Schwarzweiß-Fotos mit Menschen und der Landschaft wie sie früher waren. begleitet. Erika Lindner, die rüstige Mitt-Siebzigerin, hat viel Freude bei der Vorstellung ihrer Geschichten und sagt ausdrücklich „nicht alles was ich schreibe, reimt sich“.

Immer wieder kommen Begriffe wie Heimat, die Familie, die Kinder und die Landschaft vor. Diese haben ihr Leben geprägt. Es sind erfundene aber auch wahre Geschichten, die die gebürtige Reichenbacherin (bei Oberstdorf) in dem Bucrtdokumentiert hat. Immer wieder hört man historische Dialektausdrücke wie „diea wündergeal Lehrare“ (die neugierige Lehrerin) oder „s´Gade“ (Elternschlafzimmer). Die Landschaft des Allgäus und ihre Menschen prägten tief die Empfindungen, die Erika Lindner in Ihren Gedichten, Gedanken und Geschichten mit Fantasie, Humor und Heimatliebe ausdrückt.

Stolz war an dem Abend auch Simon Gehring, der Erste Vorsitzende des Fördervereins mundArt Allgäu, der Erika Lindner für das harmonische und freundschaftliche Miteinander dankte und sie als treues Mitglied lobte, das sich für den Verein ehrenamtlich engagiert. „Nur durch solche Menschen wir Dich, konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte und Veranstaltungen umgesetzt werden“, so Gehring.

Musikalisch umrahmt haben die kurzweilige Lesung die beiden „Burgglöckler Fehla“, das sind Theresa Schneider und Alexandra Althaus aus Au-Thalhofen bei Fischen.

Das Buch ist ab sofort erhältlich beim Förderverein mundArt Allgäu.

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