Fonds für Kultureinrichtungen in der Corona Krise

Schirm für Kultur: SPD fordert Unterstützungsfonds

+
Bild aus dem Archiv: Auch Museen und Kleinkunstbühnen leiden unter der Corona Krise

Die SPD-Fraktion im Immenstädter Stadtrat sorgt sich vor dem Hintergrund der sogenannten Corona-Krise um die städtischen Kultureinrichtungen. In einem Antrag fordert sie die Einrichtung eines speziellen Unterstützungsfonds.

Die Verwaltung möge die Einrichtung eines Fonds prüfen, der Kultureinrichtungen unterstützen soll, die wegen des Corona-Virus unter massiven Einnahmeausfällen zu leiden haben, um deren Existenz zu sichern. Dabei soll auch geprüft werden, ob eine bundes- und landesweite Unterstützung gibt. So der Wortlauf des Antrags an den Stadtrat.

Kultureinrichtungen wie beispielsweise das Bergbauernmuseum, das Museum Hofmühle, die Kulturgemeinschaft Oberallgäu KGO und der Kleinkunst-Förderverein „Klick“ dürften nicht mehr öffnen und keine der geplanten Veranstaltungen durchführen, so die Feststellung des Antrags. Diese Kultureinrichtungen gerieten so sehr schnell in wirtschaftliche Not durch Einnahmeausfälle. „Es ist absehbar, dass die geplanten Einnahmen und Ausgaben, je länger die Krise andauert, nicht zu halten sein werden“, fasst Fraktions-Chef Peter Elgaß zusammen. „Die Auswirkungen auf den Kulturbetrieb sind massiv. Wir merken auf der anderen Seite aber auch: Kultur und Kunst sind kein Luxus – sie fehlen schnell, wenn man Kulturveranstaltungen nicht mehr besuchen darf.“

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Corona-Ampel“ im Oberallgäu steht wieder auf grün - trotzdem gelten weiter strenge Regeln
„Corona-Ampel“ im Oberallgäu steht wieder auf grün - trotzdem gelten weiter strenge Regeln

Kommentare