BRZ Frauengruppe Immenstadt verkauft Masken für den guten Zweck

Großartige Aktion der BRZ-Frauengruppe

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Übergabe auf dem Risthof mit Jasmin Albrecht (von links) von der BRZ-Gruppe und Veronika Rist vom Risthof

Immenstadt – Der Vorlauf der Maskenpflicht in Bayern war zwar etwas kurz, trotzdem ist es den BRZ-Frauen (Bühler-Ratholzer-Zaumberger-Frauengruppe) im Zusammenspiel mit vielen helfenden Händen gelungen, binnen weniger Tage einen Maskenverkauf auf dem Wochenmarkt in Immenstadt zu organisieren. Bis dahin standen über 350 Masken bereit.

Spendenübergabe an den Kinderschutzbund (großes Foto) mit Kerstin Beuter (von links) und Anneliese Schickinger vom Kinderschutzbund Immenstadt

Unter dem Motto „Dreimal helfen“, wollten die BRZ-Frauen den Immenstädtern helfen an eine Maske zu gelangen, somit die Ansteckungsgefahr einzudämmen und den Erlös dem Kinderschutzbund Immenstadt zugute kommen lassen. Der Andrang war so groß, dass um schon gegen 8.20 Uhr alle Erwachsenenmasken verkauft waren und vor Ort nur noch Bestellungen aufgenommen wurden. Diese Masken wurden vergangene Woche genäht und die Bestellungen konnten im Flaschengeist in Immenstadt abgeholt werden. Damit war die eigentliche Aktion mit über 550 Masken und mehr als 2 700 Euro Spendengeld abgeschlossen.

Im Laufe der Woche sind sogar noch über 100 Masken mehr entstanden als bestellt waren. Diese und sukzessive weiterer Nachschub sind weiterhin für 5 Euro im Flaschengeist zu kaufen bzw. spenden. 

Das Geld wird ebenfalls zu 100 Prozent gespendet. Wohin ist noch unklar. Es soll auf jeden Fall etwas im Bereich Kinder und im Stadtgebiet von Immenstadt unterstützt werden. Gerne dürfen sich Projekte oder Organisationen unter maskenalarm@posteo.de melden und sozusagen bewerben.

Das bisher erwirtschaftete Geld geht mit 1 500 Euro an den Kinderschutzbund Immenstadt, 500 Euro an den Förderverein Kindergarten St. Nikolaus und weitere 500 Euro an den Risthof, der integrativ arbeitet. 

„Vielen Dank an alle Unterstützer, nicht zuletzt auch die Stadt, die uns kurzfristig und problemlos einen Marktplatz zur Verfügung gestellt hat, allen Materiallieferanten, Näherinnen, Zuschneidern, Zuarbeitern, Verpflegungsdiensten in langen Nähnächten, dem Flaschengeist für die Verteilung und Trachtenmoden Schaber, der unserer Information zufolge extra an besagtem Samstag seine professionell hergestellten Masken nicht auf dem Markt verkauft hat, damit unsere gute Sache eine Chance hat“, freut sich Kerstin Beuter von der BRZ-Frauengruppe. 

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