Facharbeiter beim "best place to work"

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Die besten Ausbildungsabsolventen mit (vorne von links) Sebastian Däumler (Mechatroniker), Lucia Arnesano (Industriekauffrau), Michael Huber (Industriemechaniker) und Luis Bencker (Elektroniker) mit ihren Ausbildern (hintere Reihe von links) Michaela Prokop, Hermann Strunz (Ausbildungsleiter), Wolfgang Häberle, Alexander Meisburger und Klaus Barwitzki.

Blaichach – „Wir haben es geschafft!“, freut sich Bosch-Ausbildungsleiter Hermann Strunz bei der Freisprechungsfeier im Bosch-Werk Blaichach. In enger Verzahnung von Schule und Betrieb und aufgrund des tollen Engagements der Auszubildenden haben alle 26 Jungfacharbeiter ihre Lehre äußerst erfolgreich abgeschlossen und konnten ihren Facharbeiterbrief mit Stolz entgegen nehmen.

„Sie sind nun Facharbeiter im größten Oberallgäuer Betrieb mit glänzenden Zukunftsperspektiven“, lobte Strunz den Nachwuchs. Das Bosch-Werk Blaichach sei in der Elektromobilität und bei den fahrerlosen Assistenzsystemen ganz vorne mit dabei. An diesem Bosch-Standort könnten sie sich bewähren und weiter entwickeln.

Als Beispiel dafür stieß Ehrengast Natascha Nutz zu der Feierstunde. Sie ist eine von zwei Meisterinnen im Bosch-Werk Blaichach. Nutz berichtete über ihren beruflichen Werdegang, aber nicht um Frauen für technische Berufe zu motivieren, denn der Frauenanteil war bei diesem Ausbildungsjahrgang erstaunlich hoch. Er lag bei den Mechatronikern bei 50 Prozent und bei den Industriemechanikern sogar bei 62 Prozent. „Und das Schmieden sollte unbedingt beibehalten werden“, war die einhellige Ansicht der Absolventinnen.

Die Abteilungsleiterin für Aus- und Weiterbildung, Martina Steinacker, konnte ebenfalls ein äußerst positives Fazit ziehen. Sie lobte die Jungfacharbeiter, dass der Ausbildungserfolg primär auf deren Talent, Fleiß und Neugierde beruhe. Sie hätten aber auch erfahren, dass unsere Zeit durch schnelle Veränderungen geprägt sei. „ Deshalb brauche eine Weiterentwicklung zu nachhaltigem Erfolg bei sich ständig ändernden Rahmenbedingungen eine klare Orientierung und Strategie.“ So beinhalte der Bildungsanspruch in der Bosch-Werksstrategie zum einen eine adäquate Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter und zum anderen auch eine moderne, zukunftsorientierte Ausbildung, welche fertigungsnah die jungen Menschen bestens auf ihre späteren Aufgaben vorbereite.

Bei „Industrie 4.0“ sei das Bosch-Werk Blaichach „richtig gut unterwegs“. Die vielen Besucher seien von der Umsetzung von Industrie 4.0 in der Ausbildung fasziniert. Besonders begeistert seien sie vom routinierten Umgang der Azubis mit der neuen Technologie. Das verdiene Anerkennung und Respekt, lobte Steinacker. Zudem dankte sie ihren Ausbildern für deren Sachverstand, Engagement, Fingerspitzengefühl, Unterstützung und Motivation.

Der kaufmännische Werkleiter, Johannes Lauterbach, freute sich mit den Absolventen über deren Ausbildungserfolge und Kompetenzen. Er ermunterte sie „nicht zufrieden zu sein, sondern stets nach Verbesserung und Weiterentwicklung zu streben“. Die Geschwindigkeit der Veränderungen werde zunehmen, besonders in einem weltweit führenden Unternehmen wie der Robert Bosch GmbH.

Bei der Freisprechungsfeier konnte der kaufmännische Werkleiter Johannes Lauterbach noch eine kleine Überraschung verkünden: Das Bosch-Werk Blaichach errang beim Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber 2017“ Platz 4 unter den 100 Besten (der Kreisbote berichtete). Bosch Blaichach sei ein „best place to work“ und die Absolventen seien für Bosch „best Azubis to have“, schloss Lauterbach. „Meinen herzlichsten Glückwunsch an Sie alle!“

Hans Ehrenfeld

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