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Fusion der Stadtsparkasse Kaufbeuren mit der Sparkasse Allgäu ist besiegelt

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Gruppenbild mit Landkreisvertretern
Die Verbandsvorsitzenden Thomas Wurmbäck (von links) für Immenstadt, Landrätin Indra Baier-Müller für den Landkreis Oberallgäu, OB Thomas Kiechle (Stadt Kempten), OB Stefan Bosse (Stadt Kaufbeuren), Maximilian Eichstetter (Füssen) und Landrätin Maria Rita Zinnecker (Landkreis Ostallgäu) bei der „Sparkassen-Hochzeit“. ©  Josef Gutsmiedl

Allgäu – Mit den vorliegenden Zustimmungen der Sparkassenträger beider Häuser zur Vereinigung der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren mit der Sparkasse Allgäu konnten jetzt offiziell die Fusionsverträge unterzeichnet und der Zusammenschluss dadurch gemeinsam feierlich besiegelt werden.

Die Verbandsvorsitzenden der Zweckverbände beider Sparkassen sowie die Vorstände der Sparkassen sind Unterzeichner der Verträge. Die Fusion wird zur Jahresmitte 2023 wirksam.

Bei einem Blick in das Vertragswerk wird die Zielsetzung der Vereinigung deutlich, die klar auf die langfristige Sicherung des öffentlichen Auftrags der Sparkasse in der Region ausgerichtet ist. Dazu gehören der Erhalt der Kundennähe durch dezentrale Aufstellung im gesamten Geschäftsgebiet, die Sitze in den Städten Kempten und Kaufbeuren sowie die Beibehaltung des gesellschaftlichen Engagements. Schwerpunkt ist auch weiterhin die langfristige und zuverlässige Versorgung der Bevölkerung in der Region Allgäu und der heimischen Wirtschaft mit umfassenden Finanzdienstleistungen (wir berichteten). Für die Beschäftigten werden fusionsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.

Vielversprechende Projekte

Träger der neuen Sparkasse wird der Zweckverband Sparkasse Allgäu, dem die kreisfreie Stadt Kaufbeuren beitritt und der Landkreis Ostallgäu seine Trägerschaft an der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren einbringt.

„Es ist ein wirklich guter Tag für uns alle. Auch wenn heute keine Beschlüsse mehr gefasst und Entscheidungen getroffen wurden, so ist die vertragliche Fixierung der Fusion nochmals ein wichtiger Schritt in unsere gemeinsame Zukunft. Die Unterschriften sind Ausdruck des Vertrauens, das unsere Träger in unser heutiges und zukünftiges Handeln haben. Das müssen wir nun mit einem bestmöglichen Umsetzungsprojekt beweisen. Für unsere Kunden und Kundinnen und unsere Beschäftigten. Die ersten gemeinsamen Schritte im Projekt sind vielversprechend und machen uns sehr zuversichtlich mit Blick auf die weiteren anstehenden Aufgaben. Wir freuen uns darauf“, so die beiden Vorstandsvorsitzenden Manfred Hegedüs und Tobias Streifinger.

Von einem „historischen Schritt“ sprach die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker. Aus zwei starken Sparkassen werde damit eine starke Sparkasse. Sie kenne beide Unternehmen und sei zuversichtlich, dass es mit dem Zusammenschluss nicht zuletzt im Sinne der Kunden „gut funktioniere“.

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