"Gemeinsam ist man stärker"

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Ehrung der Besten aus dem Bereich der Kreishandwerkerschaft Kempten bei der Freisprechungsfeier. Zu den zahlreichen Gratulanten zählten neben den beiden Kreishandwerksmeistern (von links) Hans-Peter Hartmann (Kempten) und Robert Plersch (Memmingen-Mindelheim) auch (von rechts) Josef Karg, Dritter Bürgermeister der Stadt Kempten, Hans-Peter Rauch, Vizepräsident der Handwerkskammer für Schwaben, Dr. Ivo Holzinger, Oberbürgermeister von Memmingen, und Minister a. D. Josef Miller.

Allgäu - Es war eine Premiere in der Geschichte der Kreishandwerkerschaften Kempten und Memmingen-Mindelheim, und es war ein großer Erfolg: Zum ersten Mal veranstalteten die beiden Kreishandwerkerschaften eine gemeinsame Freisprechungsfeier.

Über 500 Gäste hatten sich in der Memminger Stadthalle zur feierlichen Freisprechung und Überreichung der Gesellenbriefe eingefunden, um den 279 Junggeselleninnen und Jungesellen, die in 21 Berufen erfolgreich ihre Gesellenprüfung abgelegt hatten, die Ehre zu erweisen. 

„Gemeinsam ist man stärker. Und das wollen wir auch in Zukunft sein. Das Handwerk ist und bleibt die Wirtschaftsmacht von nebenan – und genau das darf man hier und heute sehen“, erläuterte Robert Plersch, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Memmingen-Mindelheim die Gedanken, die zu dieser gemeinsamen Feier führten. Ein besonderer Gruß ging dabei an die Verantwortlichen aus den Ausbildungsbetrieben und Unternehmen, ohne deren permanenten Einsatz und Willen eine gute Ausbildung nicht möglich wäre. Sie hätten in vielen Jahren nicht nur ihr Wissen und Können weiter gegeben, sondern auch einen unglaublich wichtigen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes geleistet. 

„Das Handwerk ist der Wirtschaftsbereich, der die meisten gewerblichen Auszubildenden hervorbringt und somit gut ausgebildete und motivierte junge Fachkräfte für unsere Zukunft stellt“, betonte der Kreishandwerksmeister. Die jungen Handwerker sollten die jetzt erworbene Basis nutzen, um ihr Wissen und Können weiter auszubauen, so Robert Plersch weiter, denn um im Leben Erfolg zu haben, müsse man gehörig dafür arbeiten. 

Erfolg und Arbeit gehörten zusammen. Arbeit sei also „Leben“. „Und dazu kommt“, resümierte Plersch, „wer gerne arbeitet, arbeitet gut, und wer gut arbeitet, hat Erfolg – und das auch weiterhin.“ Diese Meinung vertrat auch Hans-Peter Rauch, Vizepräsident der Handwerkskammer für Schwaben. Man müsse sich selbst ein Ziel setzen und auch wissen, welcher Weg dorthin führt. Das bedeute, aktiv zu werden, zu gestalten und sich ständig für das eigene berufliche Fortkommen fit zu machen. 

Der Vizepräsident sieht die Zukunft einer Ausbildung im Handwerk positiv: „Die jungen Menschen haben Potenziale, und die gilt es gemeinsam zu entdecken und dann zu entwickeln, dann kommt auch etwas dabei heraus. Ausbildung beruht immer auf Gegenseitigkeit.“ 

Auch Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger begrüßte die gemeinsame Veranstaltung der beiden Kreishandwerkerschaften. Das Handwerk stehe für Dynamik, und in der Region gebe es viele leistungsfähige Unternehmen, die gute berufliche Chancen versprechen.

prb

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