Abschluss der "Girls Day Akademie" in Immenstadt

Immenstadt – Zum zweiten Mal fand das Projekt der Girls Day Akademie in Immenstadt seinen Abschluss. Die Girls Day Akademie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mädchen über ein komplettes Schuljahr neben dem normalen Schulbetrieb verstärkt in technische Berufe blicken zu lassen.

Am Beispiel des Gymnasiums in Immenstadt wurde im vergangenen Schuljahr durch zahlreiche Betriebsbesichtigungen mit praktischen Erprobungen, Gastvorlesungen an der Hochschule in Kempten im Fachbereich Maschinenbau und Besuchen in technischen Museen viel in Sachen technischer Berufsorientierung gemacht. Das Projekt, das bis letztes Jahr nur an Realschulen gelaufen ist, soll den Mädchen die Möglichkeit bieten, sich über Berufsbilder im technischen Bereich und eben auch in Anlehnung an das Gymnasium über technische Studiengänge zu informieren. Die Girls Day Akademie funktioniert aber nur dann, wenn sich regionale Firmen beteiligen und sich Ausbildungsleiter finden, wie Martin Silberkuhl (TQ Systems) und Hermann Strunz (Robert Bosch GmbH), die sich die Zeit nehmen und ihre Ausbildungshallen für das Projekt öffnen und die Mädchen dort unter Anleitung der eigenen Auszubildenden Werkstücke aus dem technischen und elektronischen Bereich konstruieren lassen. Auch die Hochschule in Kempten unter Federführung von Prof. Dr. Christian Donhauser (Fakultät Maschinenbau) engagiert sich bereits im zweiten Jahr für das Projekt und bietet so den Schülerinnen die Möglichkeit, sich über unterschiedliche technische Studiengänge zu informieren. Finanziert wird das Projekt von den bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbänden und den Agenturen für Arbeit. Auf unserem Foto, von links: Madeleine Keller, Sophia Rühle, Jana Hindelang, Antonia Preugschat, Daniela Auerbacher (Projektbetreuerin Girls Day Akademie) , Marlene Guldan , Nadine Wurmbäck, Eva Pfanner, Elisabeth Jürschick und Natalie Fensel.

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