"Rote Linie" am Grünten

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Am Tag der Deutschen Einheit zogen – nach Angabe der Veranstalter – etwa 1100 Menschen am Fuße des Grünten eine „Rote Linie“, um gegen die Pläne einer „Grünten-Erlebniswelt“ zu demonstrieren

Die meisten folgten der Aufforderung der Bürger­initiative „Rettet den Grünten“, in roter Kleidung zu erscheinen. Seit im Frühsommer die Pläne der Familie Hagenauer bekannt wurden, 50 Millionen in die stillstehenden Grüntenlifte und eine „Grünten-Bergwelt“ zu investieren, tobt der Streit, ob die Pläne den Tourismus fördern oder ob ein „Rummelplatz“ entsteht. Dabei geht es darum, was Landschaft und Natur an Belastung vertragen und wie der Berg entwickelt werden soll – lieber „sanft“ oder als „Erlebnisberg“. Besonders in der Kritik stehen eine sogenannte „Walderlebnisbahn“, die nach Meinung der Gegner große Eingriffe in die Natur erfordere, eine in den Augen der Gegner überdimensionierte Gastronomie am Berg und die Beschneiung der Pisten. „Wir sind überwältigt und begeistert, dass so viele gekommen sind und uns unterstützen“, freute sich Nadja Ewald-Harich von der Bürgerinitiative. Für Julia Wehnert vom Bund Naturschutz ein beeindruckendes Zeichen, wie sich die Menschen im Allgäu der Natur verbunden fühlten und bereit seien für ihre Heimat einzustehen. Man wolle keinen Eventtourismus am Berg und keine Bespaßung, so Philipp Seefelder aus Immenstadt: „Wir sind hier, weil wir das Gesamtprojekt ablehnen.“

Heinrich Bonert

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