"Gut angelegtes Geld"

Mit eine Reihe von Einlagen rundeten die Klassen die offizielle Einweihung des Erweiterunsgbaus der Grundschule ab. Foto: Josef Gutsmiedl

Mit der Fertigstellung des Erweiterungsbaus der Grundschule an der Berghofer Straße in Sonthofen ist die Stadt ein gutes Stück voran gekommen auf dem Weg zu zeitgemäßer Ganztagesbetreuung und Ganztagesklassen. Dem aktuellen und zukünftigen Raum- und Ausstattungsbedarf werde damit Rechnung getragen, so Bügermeister Hubert Buhl.

Es lohne sich, für Kinder und Jugendliche einzusetzen und die dafür notwendigen Investitionen zu tätigen, sagte Buhl bei der feierlichen Einweihung des Erweiterungsbaus. „Wir schaffen beste Voraussetzung für Bildung.“ Für die „Hardware“, so Buhl, also die baulichen Rahmenbedingungen und die Ausstattung, würde von Stadt und Kreis gesorgt. Die „Software“ dazu seien letztlich die Lehrer, Eltern, alle, die Bildung vermitteln, so Buhl in seinem Vergleich. Durch die Zusammenlegung der Grundschule Mitte und der Johann-Althaus-Grundschule musste das Gebäude der Grundschule-Mitte erweitert werden, um den notwendigen Raumbedarf abzudecken. Im bestehenden Bau wurden 17 Klassenzimmer untergebracht, im neuen Erweiterungsbau sind im Erdgeschoss die gesamte Verwaltung, Lehrerzimmer, Teeküche und Silentium. Im ersten Obergeschoss befinden sich EDV-Fachräume, Elternsprechzimmer und ein weiteres Klassenzimmer Während der „heißen“ Bauphase sei des dann „tubulent zugegangen“, erinnert sich Schulleiterin Andrea Fuhrmann. In den vergangenen Fasnachtsferien legten die Lehrer Hand an beim Umzug in die neuen Räume und schleppten bergeweise Kartons. Einen wirklichen Schlussstrich kann die Stadt nach dem Kraftakt Grundschule allerdings nicht ziehen. So hat der Stadtrat die Generalsanierung des „alten“ Schulgebäudes beschlossen. Erste Maßnahmen werden schon in den Sommerferien anlaufen, bevor im kommenden Jahr die energetische Sanierung folgt. „Bildung ist teuer, probier’ aus was Dummheit kostet!“ zitierte die Stellvertretende Landrätin, Gertrud Knoll. Finanzmittel, die in Bidung investiert würden, seien bestens angelegtes Geld. Und, mit Blick auf das neue Schulgebäude, meinte die Vize-Landrätin: Die Arbeit des Lehrens und Lernens bleibe zwar, doch „eine angenehme Atmosphäre erleichtert es enorm“. Schulrat Paul Mögele lobt die gelungene Zusammenlegung zweier Schulen und die zeitgemäße Ausstattung und die kindgerechte Gestaltung: „Schüler und Lehrkräfte können sich hier wohlfühlen.“ Das Projekt zeige, welchen Stellenwert Bildung hier einnehme.

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