Harmoniemusik Hindelang mit neuem Schwung

Erster Vorstand Philipp Haug (rechts) und Bezirkskleiter Stephan Thomae (von links) vom Allgäu-Schwäbischen Musikbund überrreichten Stephan Kappeler eine Urkunde für 40 Jahre aktives Musizieren in der Harmoniemusik und bedankten sich auch bei seiner Gattin Daniela.

Bad Hindelang – Das vergangenen Vereinsjahr der Harmoniemusik Hindelang war vom Dirigentenwechsel geprägt. Anlässlich der jüngsten Hauptversammlung konnte die Vorstandschaft eine erste positive Zwischenbilanz ziehen. Und auch der neue Dirigent, Christoph Eberle, zeigte sich zufrieden.

Vorstand Philipp Haug konnte auf der diesjährigen Generalversammlung der Harmoniemusik Hindelang von einem geglückten Wechsel der musikalischen Leitung berichten. Bereits im November 2015 hatte der langjährige Dirigent Rainer Schollenberger sein Amt niedergelegt, die Kapelle wurde vorübergehend vom 2. Dirigenten Willibald Hammerl geleitet, der auch das Osterkonzert erarbeitete und dirigierte. Hammerl hatte sehr kurzfristig die Probenarbeit und diverse Auftritte übernommen, bis ein neuer hauptamtlicher Dirigent gefunden war. Dafür sprachen ihm die Vereinsmitglieder bei der Generalversammlung ihren Dank aus.

Nach einer arbeitsintensiven Suche nach einem geeigneten Dirigenten und einigen Probedirigaten war die Wahl auf Christoph Eberle aus Hittisau gefallen, der ab Mai 2016 die musikalische Leitung übernahm. Der Vorstand betonte in seinem Bericht, dass man von Anfang an sowohl musikalisch als auch menschlich „die gute Chemie“ zwischen dem Orchester und seinem neuen Leiter spüren konnte.

Haug dankte ebenso den Musikerinnen und Musikern für den guten Zusammenhalt und das Durchhaltevermögen während der schwierigen Monate der Dirigentensuche. Auch Christoph Eberle bestätigte in seinen Ausführungen, dass er sich bei der Harmoniemusik sehr wohl fühle. Das musikalische Niveau der Kapelle sei durch die gute Arbeit seines Vorgängers entsprechend hoch und biete für ihn viele Möglichkeiten. Erstaunlich seien seiner Meinung nach auch die vielen unterschiedlichen musikalischen Einsätze, die von den Musikanten immer wieder großes Engagement und Durchhaltevermögen fordern, um qualitativ hochwertige Musik machen zu können. Das Weihnachtskonzert mit der Jugendkapelle war ebenfalls sehr erfolgreich, hier musste allerdings durch den Ausfall vieler Proben wieder viel nachgeholt werden. Besonders wichtig sei in diesem Bereich auch die Zusammenarbeit mit der Musikschule, die weiter ausgebaut werden soll.

Bürgermeister Adalbert Martin dankte der Vorstandschaft für ihre Arbeit und betonte die wichtige Rolle der Harmoniemusik für das kulturelle Leben im Ostrachtal sowie als „Botschafter der Gemeinde“. Man verfolge auch den Antrag des Vereins, die Situation im Proberaum zu verbessern. Sowohl das Raumklima als auch die Erweiterung für das wachsende Orchester seien ein Thema. Erste Vorschläge und Pläne zu Umbau und Erweiterung sollen in diesem Jahr geprüft werden. Man müsse aber auch hier eine sinnvolle und machbare Lösung finden, die durchaus auch noch mehr Zeit in Anspruch nehmen könne, so Martin.

Zahlreiche Ehrungen 

Die Wahl zur Vorstandschaft brachte folgende Neuerungen: das Amt der Notenwartin übernimmt neu Corinna Schweiger, Chronistin wird Madeleine Weber, zum Beisitzer I wurde Cornel Beßler gewählt. Wiedergewählt wurden der Erste Vorstand ­Philipp Haug, Zweiter Dirigent Willibald Hammerl, Zeugwart Martin Keßler und Jugendwart Markus Eberhart.

Zahlreiche Mitglieder der Harmoniemusik konnten für langjährige aktive oeder passive Mitgliedschaft geehrt werden:

10 Aktiv: Cornel Beßler, Robert Simon, Teresa Gerung und Ariane Mayer.

40 Jahre Aktiv: Stefan Kappeler 25 Jahre Passiv: Andrea Miller, Rita Geißler, Anita Walter, Michael Waltner

40 Jahre Passiv: Kornel Haug

50 Jahre Passiv: Norbert Karg

60 Jahre passiv: Wilhelm Wittwer und Josef Schlehuber

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