Hausärztliche Infektsprechstunde in Immenstadt gestartet

Infektsprechstunde in Immenstadt soll Hausärzte entlasten

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Fieberambulanz in Immenstadt

Zur Sicherung der ambulanten Versorgung startete am Montag, 6. April in der Bereitschaftsdienstpraxis Immenstadt eine hausärztliche "Infektsprechstunde", vielfach auch "Fieberambulanz" genannt.

Die Praxis wurde dafür eigens am Wochenende auf den Parkplatz des Gesundheitszentrums Immenstadt ausgelagert. Das Gemeinschaftsprojekt wurde vom Hausarztverein Oberallgäu in enger Abstimmung mit dem Versorgungsarzt des Landkreises Oberallgäu, Herrn Dr. Moussa, organisiert. Der Betrieb erfolgt durch die freiwillig teilnehmenden Hausärzte. 

Eine Fieberambulanz ergänzt die telefonischen Sprechstunden beim Hausarzt und soll eine steigende Nachfrage an hausärztlichen Untersuchungen abfangen. Durch die Bündelung klinischer Untersuchungen von Patienten mit Infekten jeglicher Art erfolgt zudem ein effizienter Einsatz der derzeit knappen Schutzausrüstung. Die Fieberambulanz wird in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis Oberallgäu und dem Technischen Hilfswerk mit der notwendigen Schutzausrüstung versorgt.

Wann und wie ist der Besuch einer Fieberambulanz möglich? 

Ein Besuch bei der Infektsprechstunde erfolgt nur nach Voranmeldung über den jeweiligen Hausarzt. Er kennt seine Patienten mit ihren jeweiligen Vorerkrankungen und Dauermedikamenten am besten und erhebt vorab eine telefonische Befundabfrage. Er entscheidet auch, ob eine Überweisung zur Infektsprechstunde erforderlich ist. Wenn eine Überweisung durch den Hausarzt erfolgt, kommt der Patient zum vereinbarten Termin auf den Parkplatz des GZI und wartet dort vor der ausgelagerten Praxis, idealerweise in seinem Auto. Der tatsächliche Aufruf zur Sprechstunde erfolgt mit einem Anruf auf dem Handy. Für Patienten ohne Mobiltelefon oder ohne Auto ist ein kleiner Wartebereich vorhanden. Die Patienten werden dann untersucht und es wird dann über die weitere Behandlung gemeinsam entschieden.

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