"Ich würd's wieder machen"

„Ich würd’s wieder machen“, sagt Andreas Egger aus Fischen. Damit meint er die Operation an seiner Halsschlagader Ende letzten Jahres. Der 64-jährige Rentner kann sich noch gut an den Sonntag erinnern, als er merkte, dass etwas nicht stimmte. Beim Ankleiden machte plötzlich die linke Hand nicht mehr mit.

Untersuchungen in der Klinik Immenstadt ergaben eine Verengung der Halsschlagader – ein hohes Risiko für einen Schlaganfall. Dr. Joachim Rogg, Gefäßchirurg am Herz- und Gefäßzentrum Oberallgäu-Kempten, schlug Egger einen Eingriff unter örtlicher Betäubung vor. Dabei wird die Halsschlagader mit einem kleinen Schnitt geöffnet und von den gefährlichen Ablagerungen befreit. Der Fischinger Patient hat die Operation „sehr gut“ überstanden, wie er bei den zweiten Allgäuer Herz- und Gefäßtagen in Ofterschwang berichtete. „Gigantisch, muss ich wirklich sagen, dass es dieses medizinische Angebot im Oberallgäu gibt.“ Ein Eingriff, der durchaus als außergewöhnlich bezeichnet werden könne, wie Privatdozent Dr. Wulf Ito, Chefarzt des Herz- und Gefäßzentrums Oberallgäu-Kempten betont. Die der Behandlung wird ein interdisziplinäres Team zusammengestellt, an dem neben dem Gefäßchirurgen und dem Anästhestisten auch ein Experte der Inneren Medizin, ein Neurologe und ein Geriater beteiligt sind. „So können wir dem Patienten eine qualitativ absolut hochwertige Versorgung garantieren“, sagt Dr. Wulf Ito.

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