Mehrwert für Immenstadt: Weibliches Spitzenduo will Erfolgskurs fortführen

Impuls soll durchstarten

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Petra Schafroth (links) und Anselm Schaber, die bisherige Impuls-Spitze, zog eine positive Bilanz.

Immenstadt – Mit einer stolzen Bilanz verabschiedete sich die bisherige Vorstandschaft der Arbeitsgemeinschaft pulsierendes Immenstadt in der jüngsten Mitgliederversammlung. Die Vereinigung mit derzeit rund 100 Mitgliedern habe viel erreicht, aber „nicht alles geschafft“, so der Tenor des Rückblicks des Ersten Vorsitzenden, Anselm Schaber. Diese Erfolgsgeschichte will die neue Vorstandschaft mit Brigitte Kuschel und Alexandra Hauf fortschreiben und weitere Impulse geben.

Dass der „Job“ des Impuls-Vorsitzenden nicht einfach an den Mann oder die Frau zu bringen ist, weiß Anselm Schaber aus eigener Erfahrung sehr wohl. Schaber hatte den Posten mehrfach inne, zuletzt die vergangenen beiden Jahre. Dennoch ergaben die jetzt fälligen Neuwahlen keineswegs eine Notlösung als mit Brigitte Kuschel und Alexandra Hauf zwei tatkräftige und engagierte Frauen an die Impuls-Spitze gewählt wurden.

„Ich habe mich freiwillig um das Amt beworben“, unterstrich Brigitte Kuschel in einer Video-Überspielung aus Mailand, wo sie sich an diesem Abend aus beruflichen Gründen befand, und deshalb nicht persönlich die Mitgliederversammung und Neuwahl begleiten konnte. Zusammen mit Alexandra Hauf als Stellvertreterin und der weiteren Vorstandschaft wolle sie „Impuls“ weiter voranbringen und Handel, Dienstleistungen und Gewerbe in Immenstadt stärken.

„Wir haben nicht nur diskutiert und debattiert, sonderrn vieles bewegt“, brachte Anselm Schaber seinen Rückblick auf elf Jahre Impuls auf den Punkt. Die Arbeitsgemeinschaft habe auch viel politische Arbeit geleistet und sei in der Region als Vorreiter in Erscheinung getreten, etwa als „Erfinder“ der ersten Einkaufsnacht, die damals quasi noch illegal gewsesen sei, so Schaber. Die rührige Vereinigung begründete einen Existenzgründungsfonds, präsentierte den Immenstädter Handel auf Messen und Ausstellungen und organisierte etliche Aktionen mit erheblicher Außenwirkung. Kernthema war Schaber zufolge stets die Innenstadtentwicklung. „Land in Sicht“ sieht Schaber derzeit bei der Sanierung der Bahnhofstraße, wo Impuls immer wieder Druck gemacht habe. Im kommenden Jahr wird es hier losgehen.

Ein Bilanz, die Immenstadts Bürgermeister Armin Schaupp zu würdigen wusste: „Impuls hat vieles angestoßen und vorangebracht, um die Wirtschaftskraft der Stadt zu stärken.“ Er sei zuversichtlich, dass die neue Vorstandschaft in diesem Sinne die Arbeit fortführen werde.

Der boomende Internethandel werde eine massive Konkurrenz für den Einzelhandel blieben, meint Schaber. „Wir müssen uns gut aufstellen und unsere Hausaufgaben machen“, appelliert er an die Mitglieder. Es gelte, die Stärken herauszustellen. „Viele Menschen wollen nach wie vor in ein Geschäft gehen, sich umsehen, angesprochen und beraten werden...“, weiß Schaber. „Das können wir in Immenstadt. Das müssen wir ausbauen!“ Und Beisitzer Karl Bufler ergänzt mit Blick auf den bevorstehenden Verkaufsoffenen Sonntag am 24. April unter dem Motto „Fit und mobil in den Frühling“: „Aufsperren allein reicht nicht. Man muss was tun!“

Damit die Mitglieder ein „Signal“ setzen können, „wo Impuls drin ist“, gibt es jetzt auch ein spezielles Siegel, das jedes Impuls-Geschäft als solches kennzeichnen soll.

Josef Gutsmiedl

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