Jugendamt Oberallgäu sucht Pflegeeltern

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Das Jugendamt Oberallgäu sucht Pflegeeltern und lädt Interessierte zu einem Informationsabend am 12. März ein.

Kinder und Jugendliche, die vorübergehend oder für einen längeren Zeitraum nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, brauchen einen guten Platz für diese Zeit. Das Jugendamt Oberallgäu möchte diesen Kindern die Möglichkeit bieten, diese oft nicht leichte Zeit in einem familiären Rahmen zu meistern. Dabei ist die örtliche Jugendhilfe auf die Unterstützung von sozial engagierten und in der Erziehung erfahrenen Familien angewiesen, die sich die Aufnahme eines Pflegekindes bis ins Jugendalter hinein vorstellen können.

Das Jugendamt setzt grundsätzlich auf eine partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit mit den Pflegefamilien. Diese bezieht sich auf das Verhalten der Kinder, der Umgang mit den Eltern und die Lebenssituation der Pflegefamilien selbst. Für die Pflegefamilien, genauso wie für die Kinder, stellt die Integration in eine neue Familie eine große Herausforderung dar. Unbedingt notwendig ist deshalb eine umfassende und gute Vorbereitung.

Das Jugendamt lädt daher alle Interessierten herzlich ein zu einem Informationsabend am Montag, 12. März, um 19.30 Uhr im Katholischen Pfarrheim St. Afra in Betzigau, Kirchstraße 2, wo es völlig unverbindlich Genaueres über den Aufgabenbereich der Vollzeitpflege berichten will. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Fachdienst „Pflegekinderwesen und Adoption“ des Jugendamtes betreut derzeit im Landkreis Oberallgäu etwa 120 Kinder in rund 80 Pflegefamilien. Die Zahl der Kinder für die ein Platz in einer Pflegefamilie benötigt wird, ist seit langem auf einem hohen Niveau. Das Jugendamt Oberallgäu würde sich daher freuen, wenn viele weitere Familien über die Möglichkeit Pflegekinder aufzunehmen nachdenken würden.

Mit den interessierten Paaren möchten die Mitarbeiter des Fachdienstes in einen Vorbereitungskurs starten. Dabei werden langjährige Pflegeeltern mit einbezogen, deren lebendige Erfahrungen einen konkreten Einblick in Chancen und Risiken dieser Aufgabe ermöglichen.

Für evtl. telefonische Rückfragen stehen Andreas Lammel, Telefon 08321 / 612-279, oder Christa Seizinger, Telefon 08321 / 612-289, zur Verfügung.

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