Der Photovoltaik-Deckel muss weg!

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„Der PV-Deckel muss weg“ Energie- und Umweltzentrum Allgäu eza! beteiligt sich an der Protestaktion und eza!-Geschäftsführer Martin Sambale (links) und Dr. Hans-Jörg Barth (rechts), Leiter des Bereichs Klimaschutz bei eza!, schickten ein Paket an Bundeswirtschaftsminister Altmaier.

Der brisante Inhalt des Pakets: ein bemalter Klodeckel. eza! beteiligt sich damit an der bundesweiten Aktion #DerPVDeckelMussWeg. Der Protest richtet sich gegen die geplante 52-Gigawatt-Marke, bei deren Erreichen die Solarförderung für kleine Dachanlagen in Deutschland abrupt enden soll.

„Nächstes Jahr könnte es bereits soweit sein“, warnt Martin Sambale, Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu. „Sinkt aufgrund des PV-Deckels die Vergütung für eingespeisten Solarstrom bei neuen Photovoltaikanlagen auf null, würde das neue Solaranlagen auf Wohnhäusern wirtschaftlich unattraktiv machen.“ Dabei sei die ursprüngliche Idee des PV-Deckels längst überholt, so Sambale, denn durch die stark gefallenen Preise für Solarstromanlagen hätten neue Anlagen schon länger kaum mehr einen Effekt auf die Höhe der EEG-Umlage.

Erst kürzlich hatte unter anderem der Landkreis Oberallgäu eine Solaroffensive gestartet, um Hausbesitzer und angehenden Bauherren für die umweltfreundliche Stromerzeugung zu gewinnen. „Der PV-Deckel hätte auch im Allgäu negative Folgen für die Klimaschutz und muss deshalb weg“, fordert Sambale. Er wünscht sich, dass sich auch andere Institutionen und viele Bürger an der Protestaktion beteiligen. Diesen bemalten Klodeckel, der viele PV-Anlagen bremst, hat das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier als Protest gegen die geplante PV-Deckelung geschickt.

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