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Internationaler Museumstag auf der Museumsbaustelle in Sonthofen

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Von: Josef Gutsmiedl

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AlpenStadtMuseum in Sonthofen
Noch ist das AlpenStadtMuseum in Sonthofen eine Baustelle. Der Innenausbau ist voll im Gang und im Herbst soll das neue Museum eröffnet werden. © Josef Gutsmiedl

Sonthofen – Der internationale Museumstag am 15. Mai stand unter dem Motto „Museen mit Freude entdecken”. 

In Sonthofen gibt es derzeit kein „richtiges” Museum zu entdecken, doch eine Museumsbaustelle war hier allemal zu erkunden, mit Blick hinter die Kulissen des neuen AlpenStadtMuseums, das im Herbst fertig sein soll.

Bei mehreren Führungen durch den Neubau stellten Mechthild Fischer und Alexandra Schäfer das zukünftige neue Heimatmuseum, das AlpenStadtMuseum, vor und zeigten die neue Richtung auf, die das Museum verfolgen werde. Es werde jedenfalls kein „steriles Museum” sein, nach der Devise „Finger weg”, deutete Alexandra Schäfer vom Fachbereich Kultur der Stadt Sonthofen an.

In klare Themenbereiche gegliedert will das AlpenStadtMuseum den Bogen spannen von der Geschichte Sonthofens bis hin zur jüngsten Entwicklung der Stadt im Kontext mit dem Allgäu.

„Natürlich muss man da immer eine Auswahl treffen; das macht es schwierig”, sagt Mechthild Fischer, die seit einem Jahr die Baustelle des Museums professionell betreut und begleitet. Alles zeigen könne man ohnehin nicht, meinen Fischer und Schäfer. Immerhin gibt es rund 10 000 registrierte Objekte.

Eine museumspädagogische Begleitung soll dauerhaft eine Rolle spielen, etwa mit besonderen Angeboten; sogar einen eigenen Raum dafür gibt es. Auch das heikle Thema „Burg”, also die Geschichte um die NS-Ordensburg, wird eine entsprechende, historisch-fachlich fundierte Darstellung erfahren.

Nicht zuletzt wird man nach Fertigstellung des laufenden Innenausbaus auch ins Museum gehen können, ohne ins Museum zu gehen: ein Museums-Café lädt ein zum Verweilen im neuen AlpenStadtMuseum.

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