40 Jahre

An die Gründerzeiten der Sonthofener Fasnachtszunft SfZ erinnerte ein Festakt im Haus Oberallgäu zum 40-jährigen Bestehen der „Zunft“. SfZ-Präsident Gerd Rüben skizzierte die Entwicklung des „närrischen Vereins“ und Landrat Gebhard Kaiser würdigte in Versform und Dialekt die Verdienste der SfZ in der Jugend- und Sozialarbeit.

Angefangen hat die „Wiederbelebung“ der Sonthofener Fasnachtstradition mit 17 Frauen und Männern im November 1969. Damals hätten Arthur Engeser und seine Mitstreiter „den Entschluss gefasst: wir machen in Sonthofen wieder Fasenacht“, so SfZ-Präsident Gerd Rüben in seinem Rückblick. Zwei Jahre später wurde die SfZ, „das war die Schau, ein richtiger e. V.“ In Anknüpfung an die 17 Gründungsmitglieder wählte der Verein dann einen 17er-Rat in die Vorstandschaft der SfZ. Die Aushängeschilder des Vereins seien alljährlich die Zunftmeisterpaare gewesen - als 38. Paare „regieren“ heuer Petra I. und Ronald I. Keipert. Ohne die Arbeit vieler engagierter Mitglieder wären die vielfältigen Beiträge zum gesellschaftlichen Leben der Kreisstadt nicht möglich gewesen, unterstrich Rüben. Viele davon seien inzwischen Ehrenmitglieder, ihre Kinder oder Enkel selbst aktive SfZ’ler. Ausruhen will sich die Sonthofer Fasnachtszunft aber nach 40 Jahren nicht. „Wir werden auch nach 40 Jahren nicht ruh’n, und weiter etwas für den Frohsinn tun!“ schloss Gerd Rüben bevor er den Ehrenmitgliedern den diesjährigen SfZ-Orden überreichte. Landrat Gebhard Kaiser würdigte in einem Dialektgedicht - seinem „Kaiser-Schmarre“ - die Arbeit der SfZ, nicht zuletzt deren Einsatz bei der Jugendarbeit und im sozialen Bereich. Und schon gute Tradition sei der Besuch des Zunftmeisterpaares und der Garden am Rosenmontag im Landratsamt. Stolz sei die Stadt Sonthofen auf „ihre SfZ“, sagte Zweiter Bürgermeister, Harald Voigt. Die Zunft sei aus dem Fasnachtsleben der Stadt nicht wegzudenken. Vielmehr sei die SfZ „ein Botschafter der Fasnacht über Sonthofen hinaus“, stellte Voigt fest. Ein dreifaches „Allat no - sowieso!“ ließ den offiziellen Teil der Feierstunde ausklingen. Und am Faschingsdienstag ging es mit dem großen Fasnachtsumzug durch die Stadt und dem Kehraus noch einmal richtig rund...

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