Gemeinschaft ist das Wichtigste

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Seit 30 beziehungsweise 35 Jahren ein Teil der Allgäuer Werkstätten Sonthofen: Unser Bild zeigt (von links) Verwaltungsrat Klaus Meyer, Hans-Peter Ritter (35 Jahre), Verwaltungsrat Joachim Wawersich, Birgit Andreß (30), Verwaltungsratsvorsitzender Herbert Hames, Harald Schneider (30), AW-Geschäftsführer Michael Hauke, Werner Mayer (35), Silvia Dietrich (30), die Werkstatträte Bernhard Ücker und Paul Lochbihler, Renate Mayer (35 Jahre), und Einrichtungsleiterin Barbara Grözinger.

„Ihr seid die 1000 Sterne, die die Allgäuer Werkstätten GmbH zum Leuchten bringen, Sterne mit besonderen Fähigkeiten und Talenten. Ein Stern allein schafft das nicht.

Daher ist die gute Gemeinschaft untereinander so wichtig“, rief Michael Hauke, AW-Geschäftsführer den Beschäftigten mit und ohne Behinderung bei der Jahresabschlussfeier im Haus Oberallgäu in Sonthofen zu.

nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit Diakon Johannes Herges die rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie einige Angehörige zu einem geselligen Beisammensein zusammen. Zugleich wurden in diesem Rahmen auch 19 langjährige, verdiente Mitarbeiter für ihre Treue zwischen 10 und 35 Jahren geehrt. Darunter auch die Geschwister Bettina und Werner Mayer sowie Hans-Peter Ritter. Die drei arbeiten bereits seit 35 Jahren in den Allgäuer Werkstäten Sonthofen.

„Wir sind besonders“, weiß Einrichtungsleiterin Barbara Grözinger. Sie freute sich über die gute Arbeitsleistung in diesem Jahr – in diesem Jahr die beste innerhalb der sieben Einrichtungshäuser der AW – und die zahlreichen schönen gemeinsamen Feiern. Gleichzeitig gab sie einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr. „Wenn alles klappt, können wir im Frühjahr mit dem Bau der 30er Werkstatt beginnen“, freute sie sich. Für Hauke hatte sie einen symbolischen Stern mit dem AW-Logo mitgebracht. Michael Hauke wertschätzte die guten Leistungen der Mitarbeiter: „Sie haben es sich verdient, dass Sie in diesem Jahr so gut dastehen.“ Das gehe eben nur mit einem guten Miteinander! Mit dem Neubau 2019 sei die Werkstatt Sonthofen dann gut gerichtet.

Das „Grüß Euch alle miteinand“ bezeichnete Verwaltungsrat Joachim Wawersich schmunzelnd als die Allgäuer Übersetzung von Inklusion. Er erinnerte als Vertreter der Lebenshilfe südlicher Landkreis Oberallgäu an die vielen Veranstaltungen im 50. Jubiläumsjahr der Sonthofener Lebenshilfe und meinte: „Der Tag der offenen Tür in der Werkstatt hat für Außenstehende einen guten Einblick in Ihre Arbeitsfelder und die Qualität Ihrer Arbeit gegeben.“

Neben der Geselligkeit standen die Ehrungen im Mittelpunkt des Jahresabschlusses. Für 25 Jahre wurden geehrt: Dinah Tappe, Thomas Schratt, Sabine Haselberger und Andrea Hörmann. Seit 30 Jahren dabei sind: Harald Schneider, Monika Hampel, Silvia Dietrich, Birgit Andreß und Claus Janenzky.

Wie immer zum Schluss der Feier hatten die Frauen vom katholischen Frauenbund Bad Hindelang noch eine riesige Überraschung für alle Gäste: über die Outlet Ventures GmbH Sonthofen bekamen sie 170 Paar Handschuhe gespendet. Für die Beschäftigten der Förderstätte strickten einige Frauen eifrig Socken. Darüber hinaus sorgte der Frauenbund auch im 25. Jahr des gemeinsamen Miteinanders für die Bewirtung im Haus Oberallgäu. Dazu hatten die Frauen auch wieder jede Menge Kuchen- und Gebäckspenden von örtlichen Unternehmen erhalten.

mori

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