SPD Sonthofen will die Generationen zusammenführen

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Der Vorstand der Sonthofer SPD, vorne von links: Steffi Blaser-Reimund, Elisabeth Nemeczek, Susanne Hofmann, Christine Herzog und Dr. Claus Eisemann, sowie, hinten von links: Dr. Gerhard Wimmer, Toni Handlos, Pius Buomann, Hubert Linsmeier, Thomas Männl und Klaus Häger.

Sonthofen – Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde Susanne Hofmann einstimmig als Sonthofer SPD-Chefin bestätigt. Landtagskandidat Michael Maffenbeier und Bezirkstagskandidat Gerhard Ecker präsentierten ihre Schwerpunkte.

Susanne Hofmann ist vom SPD-Ortsverein einstimmig wieder zur Vorsitzenden gewählt worden. Mit der Zusammensetzung des neuen Vorstandes sieht Hofmann ihr Ziel bestätigt, Generationen zusammenzuführen: „Die SPD hat viele Ältere mit großem Erfahrungsschatz und ist, wie die neuen Gesichter zeigen, auch für Junge mit ihren Ideen attraktiv.“ Das jüngste Vorstandsmitglied ist 19, das älteste 69 Jahre alt. Mit einer deutlichen Ansage reagierte die Sonthofer SPD-Vorsitzende auf die im letzten Wahlkampf erfahrenen hasserfüllten Zerstörungsaktionen gegen SPD-Plakate: „Wir lassen uns nicht einschüchtern! Wir setzen auf Dialog.“

Der gut etablierte „Stammtisch“ (jeweils am ersten Mittwoch um 19 Uhr im Gasthof „Anno 1898“) biete einen regelmäßigen Gedankenaustausch zwischen Bürgern und SPD-Mitgliedern. Besonders stolz verwies Hofmann auf die Veranstaltungen des „Oberallgäu Forums“ zu „Trump“, „Altersarmut“ sowie „SPD und Kirche“. Hier konnten aktuelle Themen mit ausgewiesenen Fachleuten diskutiert werden. Zudem gelinge es beim traditionellen Neujahrsempfang der Allgäuer SPD immer wieder, hochrangige SPD-Politiker in die Kreisstadt zu holen.

Für die Stadtratsfraktion lobte Dr. Gerhard Wimmer den engen Schulterschluss mit dem Ortsverein, insbesondere für die Unterstützung bei den Infoständen mit der „SPD-Fraktion vor Ort.“

Die Jahreshauptversammlung stand auch im Zeichen der bevorstehenden Wahlen zum Landtag und Bezirkstag. Der amtierende Oberbürgermeister von Lindau und gebürtige Augsburger Gerhard Ecker fühlt sich als „Gesamtschwabe“. Er will sich im Bezirkstag wie bisher schwerpunktmäßig u.a. um die acht Bezirkskliniken in Schwaben kümmern. Der Landtagskandidat Michael Maffenbeier verspürt nach der jüngsten Begegnung mit AFD-Funktionären noch mehr Lust auf Wahlkampf. Mit der neuen SPD-Vorsitzenden in Bayern Natascha Kohnen werde es gelingen, der absoluten Mehrheit der CSU ein Ende zu bereiten. Er teilt Kohnens Einschätzung: „ Es ist ein Skandal, wie die CSU mit ihren 6 Prozent Wähleranteil im Bund die aktuellen Sondierungsgespräche für eine neue Bundesregierung offensichtlich an die Wand fahren lasse.“ Mit Blick auf die vielen Neueintritte in jüngster Zeit appellierte Maffenbeier an die Versammelten: „Packen wir es an!“

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