CSU Oberallgäu im Wahlkampf

Oberallgäu – Es war ein klares Votum: Joachim Konrad ist bei der Kreisvertreterversammlung der CSU Oberallgäu in Wiggensbach mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt worden. In einer sehr engagierten Rede hat er seine Parteifreunde auf den Wahlkampf eingestimmt. 

Bei der Landtagswahl im September ginge es darum, „ob Bayern weiter Champions League spielt oder nur noch in der Regionalliga”, so Konrad. 

Die Kreis-CSU schickt bei den Landtagswahlen mit Eric Beißwenger einen Listenkandidaten aus dem Oberallgäu ins Rennen. Beißwenger, der bereits mitten in einem engagierten Wahlkampf steht, wurde bei der Delegiertenversammlung zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt. „Das Oberallgäu muss wieder mit einem eigenen Abgeordneten im Landtag vertreten sein”, forderten Landrat Gebhard Kaiser und der Landtagsabgeordnete Eberhard Rotter. Eric Beißwenger sei der richtige Mann für dieses Amt; er brauche die Unterstützung aller für eine erfolgreiche Kandidatur. 

Bei den Kreistagswahlen im März 2014 wird die CSU mit einer ausgewogenen Liste antreten. „Wir konnten engagierte Kommunalpolitiker, aber auch Führungspersönlichkeiten aus Sport und Kultur, der Trachten- und Heimatpflege sowie Vertreter aus Feuerwehr und Rettungsdiensten für unsere Liste gewinnen”, so Konrad. Dennoch werde es eine Herausforderung sein, die Zahl der CSU-Sitze im Kreistag zu halten. Schließlich gingen mit Landrat Gebhard Kaiser, Gerd Bischoff, Herbert Seger und Josef Zengerle im nächsten Jahr „politische Stimmenschwergewichte” in den politischen Ruhestand. 

Ganz wichtig sei, nach der „Ära Kaiser” wieder einen CSU-Politiker an der Spitze des Landkreises zu haben. „Mit Toni Klotz stellen wir einen Landratskandidaten, der alles mitbringt, was einen guten Landrat ausmacht”, sagte Konrad. Die Beschäftigung von Familienangehörigen auf Kosten des Steuerzahlers habe die CSU hart getroffen, sagte Konrad zur Lage der Partei im Land. „In der CSU engagieren sich so viele Ehren- amtliche wie in keiner anderen Partei in Bayern und keine Partei in Europa macht für die Menschen in dem Land, in dem sie regiert, eine bessere und erfolgreiche Politik”, so Konrad weiter. Die CSU setze sich für die Wahlfreiheit der Familien in Fragen der Kinderbetreuung, für die Arbeitnehmer, den Mittelstand und die Landwirtschaft ein. Rot-Grün wolle Steuererhöhungen durchsetzen, die bereits einen Facharbeiter bei Bosch träfen und die geplante Vermögens- und Erbschaftssteuer werde mittelständische und landwirtschaftliche Betriebe in größte Bedrängnis bringen. „Mit uns wird es diese Steuererhöhungen nicht geben”, so Konrad.

Rubriklistenbild: © Kreisbote

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