Zirkusreifer TSV-Nikolaus

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Nach der großen Zirkusvorstellung hatte der TSV-Nikolaus natürlich für die Kleinen eine Belohnung dabei.

Sonthofen - Das Nikolaus-Turnen des TSV Sonthofen ist seit vielen Jahren eine „feste Größe“ im Vereinsgeschehen. Und immer auch eine große Bühne für den TSV-Nachwuchs.

Die Turnabteilung des TSV Sonthofen präsentierte im Jubiläumsjahr ihr traditionelles Nikolausturnen „gonz ondersch“. Die diesjährige Veranstaltung wurde als Turn-Gala veranstaltet und unter das Motto „Zirkus“ gestellt. 

Der Erste Vorsitzende des TSV, Stefan Osterhammer, war Zirkusdirektor. Er führte durch das Programm und freute sich auf die Darbietungen seiner wilden und exotischen Tiere, seiner kleinen und großen Artisten und der Clowns. Dabei hätte er ohne die aufmerksame kleine Pia bereits zu Beginn schon einen Riesenfehler begangen. Er hätte nämlich den Nikolaus vergessen. Eine Nikolaus-Turnshow ohne Nikolaus? Undenkbar. Damit konnte der Zirkus loslegen.

Kleine und die große Turnstars eroberten die Herzen der Zuschauer beim Nikolaus-Turnen des TSV Sonthofen. Als erstes erschienen die kleine wilde Tiere der Mutter-Kind-Gruppe wie Löwen, Tiger und Eisbären, aber auch Frösche und Marienkäfer und zeigten ihre Lektionen. Dann gab es einen großen „Menschenauflauf“ unzählig vieler Häschen im Kindergarten- und Schulkindalter, welche bei diesem „Flashmob“ gemeinsam abtanzten. 

Zwischendurch wurden die Kinder durch Abteilungsleiterin, Heidi Adelgoß, für ihre erfolgreich abgelegten Leistungen für das Sportabzeichen geehrt. Die Jungakrobatinnen traten als Pferde auf und demonstrierten ihre Geschicklichkeit eindrucksvoll am Boden und Kasten. Ihnen folgten die Einradfahrerinnen, die in ihren Glitzerkostümen sicher durch die Halle kurvten. 

Plötzlich ertönten fernöstliche Klänge und ein großer chinesischer Drache voller „Hausdrachen“ - so der Zirkusdirektor - und zwei kleine chinesische Löwen drangen aus den Geräteräumen in die Allgäu-Halle ein. Nach diesem Schreck durfte die Mädchen-Leistungsriege ihre artistischen Übungen mit hohem Schwierigkeitsgrad am Boden und Mini-Trampolin vorführen. 

Die „Power-Kids“ hatten sich eine große Bewegungslandschaft in der Halle aufgebaut, den es zu überwinden galt. Flinke Clowns flitzten über den Parcour und nahmen sich auch Zeit für eine kleine Pause, um den Ropeskippern und den Ballartisten zuzuschauen. Als exotischer Gegenpol wurden die Reckartisten „Flying Bavarians“ engagiert. 

Die Jungen-Leistungsriege überraschte mit ihrem Lederhosen-Look und ihren ungewöhnlichen Reck- und Wurfübungen. Plötzlich waren die Schweine los. Übungsleiterinnen in ihren Pezziball-Gewändern legten einen Schweinetango auf das Parkett. Langsam ging die Show ihrem Ende zu. Dunkelheit legte sich über die Halle. Doch plötzlich traten Schattengestalten auf und boten eine faszinierende Lichtshow. Mit einer Pyramide bedankten sich die Übungsleiter beim Publikum und der Nikolaus konnte endlich seine Päckchen an die Kinder verteilen.

Hans Ehrenfeld

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