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Jugendliche aus dem Kleinwalsertal stellen Kunstausstellung „Generation Z“ auf die Beine

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Kunstausstellung „Generation Z Oberstdorf Kleinwalsertal
Eröffnung der Jugend-Kunstausstellung „Generation Z – Akt 2“ © Rudolf Schnellbach

Oberstdorf/Kleinwalsertal – Weit über 60 Gäste folgten der Einladung des Hello...Eventteams und der Offenen Jugendarbeit Kleinwalsertal zur Vernissage der Jugend-Kunstausstellung „Generation Z – Akt 2“ in der Galerie Oberstdorf.

Seit 2016 setzt sich der Jugendverein „Hello…Eventteam“ aus dem Kleinwalsertal für die Interessen der Jugend und die Förderung ihrer Talente ein. In Kooperation mit der Offenen Jugendarbeit Kleinwalsertal veranstaltet der Verein zum zweiten Mal die Jugendkunstausstellung „Generation Z“ in der Galerie Oberstdorf. Galeristin Magdalena Nothaft unterstützt die jungen Künstlerinnen und Künstler mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem künstlerischen Wissen bei dieser besonderen Ausstellung. Die Jugendlichen aus dem Kleinwalsertal und dem Oberallgäu zeigen mit ihren Werken, was die heutige Jugend – die GenerationZ (geb. 1997 – 2012) bewegt.

Nicht nur die Motive der Werke, sondern auch die Bandbreite der ausführenden Techniken begeistern. Emotionen, Gedanken und Visionen werden auf Bildern sichtbar, greifbar und laut. Beeinflusst von den Themen dieser Generatio wie Klimawandel, Social Medias, Natur, Pandemie, Feminismus und mehr. Dass die Jugend der Generation Z weitaus mehr kann, als vor dem Smartphone zu sitzen, zu zocken und auf Social Medias unterwegs zu sein, zeigt diese Ausstellung.

Die neun ausstellenden Künstlerinnen und Künstler konnten neben ihren Familien und Freuden auch zahlreiche Personen der Öffentlichkeit auf der Vernisage begrüßen. Vor Ort waren der Oberstdorfer Tourismusdirektor Frank Jost, die Dritte Bürgermeisterin von Oberstdorf Bergith Hornbacher-Burgstaller, der Vizebürgermeister Franz Türtscher und die Tourismus-Vorständin Sandra Brutscher aus dem Kleinwalsertal, sowie Jörn Homburg vom Hauptsponsor Oberstdorf-Kleinwalsertal Bergbahnen. Eine musikalische Umrahmung des Empfangs bereitete Lea Mütsch mit Gitarre und Gesang.

Die feierliche, junge und dynamische Eröffnungsansprache durch Künstler Luca Nenning erfrischte die Anwesenden und steigerte die Spannung auf die ausgestellten Werke. Ein besonderer Dank erging an Jörn Homburg von den Oberstdorf-Kleinwalsertal Bergbahnen für die Übernahme der Raummiete. Weiter bedankte sich Luca Nenning im Namen aller Künstler bei Galeristin Magdalena Nothaft und der Kleinwalsertaler Jugendarbeiterin Simone Rundel für die so gute Zusammenarbeit, Unterstützung und Förderung der jungen Talente.

Nach anschließenden Grußworten von Jugendarbeiterin Simone Rundel und Galeristin Magdalena Nothaft öffnete die Ausstellung und wurde bis in die Abendstunden begutachtet und bestaunt. Alle ausstellenden Jugendlichen zeigten mit ihren Werken auf beeindruckende Art und Weise, was sie als Jugendliche dieser Zeit, persönlich bewegt. Die Bandbreite der Werke war groß: Von Tierportraits zu digitalen Malerei, hin zu detailverliebten Puppenstuben, sowie mächtige Portraitmalerei oder architektonische von menschlicher Hand erschaffene und wieder zerstörte Bauwerke aus der syrischen Stadt Homs. Die Themen Bodyshaming und Rassismus greifen kraftvoll gemalte Frauenkörper und Gesichter in allen Farben auf. Zu sehen waren kunstvolle Zeichnungen von Alltagsgegenständen und tief ergreifende Fotografien direkt aus dem Leben. Eine Ausstellung die durch ihre Vielfalt beeindruckt.

Die Schau ist noch bis Sonntag, 25. September, täglich von 16 bis 19 Uhr in der Galerie Oberstdorf, Oststraße 39, zu sehen.

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