Kein Aktionismus in der Krise

Düngeverordnung: Allgäuer Bundestagsabgeordneter Stephan Thomae wirft der Regierung bloßen Aktionismus vor

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Symbolbild

Allgäu - Der Allgäuer FDP-Bundestagsabgeordnete Stephan Thomae wirft der Bundesregierung bloßen Aktionismus bei der geplanten Reform der Düngeverordnung vor, um Konsequenzen der EU-Kommission zu vermeiden – unabhängig davon, ob die geplante Düngeverordnung sinnvoll und zielgerichtet ist.

So bezweifelt Thomae beispielsweise stark, dass innerhalb der EU die Ergebnisse durch die stark unterschiedlichen Messverfahren überhaupt vergleichbar seien. Auch schon vor der Corona-Pandemie stand die Landwirtschaft – gerade auch im Allgäu – vor großen Herausforderungen. „Es ist grotesk, dass die Bundesregierung die Düngeverordnung gerade jetzt unter dem Deckmantel der Corona-Krise voreilig durch den Bundesrat drücken will. Wer in diesen Zeiten Landwirte mit weiteren bürokratischen Auflagen überziehen will, hat den Schuss nicht gehört“, wundert sich Stephan Thomae. „Durch ein solches Vorgehen entsteht leider der Eindruck, dass unangenehme politische Beschlüsse in Krisenzeiten klammheimlich getroffen werden, in der Hoffnung, dabei keinen Staub aufzuwirbeln. Unsere Landwirte stehen vor großen Herausforderungen und leisten jeden Tag aufs Neue einen wertvollen Beitrag, um unsere Nahrungsmittelversorgung sicherzustellen.“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

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