Keine Chance für Chaoten

Mit einem Appell für Fairness und Zivilcourage“ reagiert die Vorstandschaft des ERC Sonthofen auf die Zwischenfälle beim Eishockey-Spiel in Lindau, wo ein Sonthofer Fan eine Spielunterbrechung erzwang als er Gegenstände aufs Eis warf. Neben dem eingesetzten Sicherheitsdienst in der Sonthofer Eissporthalle sollen die „echten Fans“ ein wachsames Auge auf Störenfriede haben und Zivilcourage zeigen.

Dass der ERC die Partie in Lindau letztlich verlor, schreibt der zweite Vorstand, Heribert Kitzinger, der Spielunterbrechung zu, die den ERC aus dem Konzept gebracht habe. Das soll sich nicht wiederholen. „Chaoten“, so heißt es in dem Appell der ERC-Vorstandschaft, „haben in unserem Stadion nichts zu suchen.“ Das gelte auch für die Fans der Spielgegner. Beim Match gegen Memmingen etwa, musste der Sicherheitsdienst einen zündelnden Zuschauer vor die Türe setzen. Umgekehrt würden Sonthofer Fans, die in anderen Stadien unangenehm auffielen, mit einem zweijährigen Stadionverbot belegt. Die ERC-Vorstandschaft bittet alle Fans, die die Mannschaft „stimmgewaltig“ unterstützen, Zuschauer, die vor Begeisterung oder Enttäuschung über die Stränge schlagen, zu beruhigen und gegebenenfalls zu melden. „Helft mit, dass es eine schöne und spannende Saison für den ERC wird“, appelliert Kitzinger. kb

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