"Keine Insel der Seligen"

Oberstaufen - Bürgermeister Walter Grath war gekommen, Kreisrätin Renate Specht vertrat Landrat Gebhard Kaiser, ebenfalls anwesend waren ehren- und hauptamtliche Rotkreuzler. Ihr Treffpunkt war der neue Rotkreuz-Sozialladen in Oberstaufen, den die Oberallgäuer Rotkreuzvorsitzende Heidi Lück eröffnete.

Die zentrale Lage in der Schlossstraße täusche nicht darüber hinweg, dass „der Kurort Oberstaufen keine Insel der Seligen ist“, drückte es Bürgermeister Grath aus. Denn auch in Oberstaufen bestehe ein Bedarf, von der Bevölkerung (oder Urlaubern) gespendete Waren „eine zweite Chance statt Entsorgung“ zu geben. Wie in den anderen Rotkreuz-Sozialläden in Kempten, Immenstadt, Sonthofen und Oberstdorf auch kann jeder in aller Ruhe einen Blick auf das erstaunlich vielfältige Angebot werfen - und natürlich kaufen. Die ohnehin günstigen Preise werden für Bedürftige noch einmal reduziert. Mittel für soziale Projekte Die Schwerpunkte im Angebot werden an den Standort und die zu erwartende Nachfrage ausgerichtet. „Gute Erfahrungen haben wir in unserem vergleichbaren Sozialladen in Oberstdorf mit günstiger Trachten- und Landhausmode aus zweiter Hand gemacht“, berichtet Burkhard Fließ. Genauso wichtig seien ausreichend große Räumlichkeiten in zentraler Lage, die fallen Spendenwilligen wie potenziellen Kunden gleichermaßen ins Auge. Die bewusste Sorgfalt bei der Standortauswahl habe gute Gründe: Überschüsse werden ausschließlich für soziale Projekte des Roten Kreuzes Oberallgäu eingesetzt, „für Werbung oder Anzeigen bleibt da kein Cent übrig.“

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