Spannender Lebensraum Wiese

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Immenstadt – Schülerinnen und Schüler der Naturparkschule Königsegg-Grundschule erforschen gemeinsam mit Ranger Max Löther und Naturparkführerin Tanja König (links im Foto) den Lebensraum Wiese am Kalvarienberg.

Ob im blühenden, gemähten oder beweideten Zustand: eine Wiese kennt jedes Kind im Allgäu aus nächster Nähe. Was genau sich aber auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen tummelt, ist meist erst auf den zweiten Blick zu sehen. Gemeinsam mit Ranger Max Löther und Naturparkführerin Tanja König haben sich alle Erstklässler der Naturparkschule Königsegg auf den Weg zum Kalvarienberg gemacht. Mit im Gepäck: Becherlupen, Insektenkescher, Schreibzeug und das von Grundschullehrer Oliver Scherm entwickelte „Wiesen-Entdecker-Heft“ zum Ausfüllen. Ziel der Schülerinnen und Schüler war die ungemähte Wiese unterhalb der Kalvarienberg-Kapelle. Mit Hilfe der Forscherutensilien konnten die Kinder auf „Wiesen-Entdecker-Tour“ gehen. Bei ihrer Suche konnten die Naturparkschüler spannende Arten wie Wildbienen oder das seltene Knabenkraut, welches zu den Orchideen zählt, entdecken. Anfang Juli werden die Naturparkschüler gemeinsam mit den Landwirtschaftsschülern der Berufsschule 3 in Kempten die Wiese mähen und ihr eigenes Heu herstellen. Im nächsten Schuljahr wird das Heu an Kühe verfüttert und die Kinder dürfen den Zusammenhang zwischen Wiese, Kuh, Milch und Käse hautnah erleben. „So wird bei der jungen Generation ein Bewusstsein für die heimische Kulturlandschaft geschaffen. Und ganz nebenbei wird sicherlich der ein oder andere später bei Milch- und Käseprodukten die regionale Variante wählen“, meint Tanja König.

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