Abschied für ein "Urgestein"

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Startschuss für die neue „Klaus-Gobald-Gondel“ am Ifen mit (von links) dem Technischen Leiter Leo Schuster, dem neuen Betriebsleiter Florian Morche, sowie Leitung Personal Catharina Walker, Geschäftsführer Dr. Andreas Gapp und Betriebsleiter a.D. Klaus Gobald.

Mit 31. Mai 2018 tritt Klaus Gobald nach 46 Jahren an der Ifenbahn seinen wohlverdienten Ruhestand an. So wie sich das Skigebiet in den Jahren weiterentwickelte, tat es auch Klaus Gobald bei den Bergbahnen.

Seine beruflichen Etappen im Unternehmen sind eine bewegte Geschichte mit vielen Highlights und Zwischenstationen. Ihm zu Ehren und als Dankeschön für die langjährige treue Zusammenarbeit wird ihm eine Kabine der 10er Kabinenbahn Ifen I gewidmet.

„Mit Klaus Gobald geht ein langjähriger, engagierter Mitarbeiter, der viel mit uns erlebt hat in den wohlverdienten Ruhestand. Er war und ist wichtiger Bestandteil von uns. Wir freuen uns, ihn weiterhin bei uns anzutreffen, sagen Danke für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm alles Gute“, so Geschäftsführer Dr. Andreas Gapp.

Urgestein am Ifen

Seine berufliche Laufbahn am Ifen begann Klaus Gobald in den frühen 1970er Jahren. Zunächst als Lifthelfer, Raupenfahrer und im Elektrobereich tätig, wuchs mit dem Skigebiet auch Klaus Gobald in seiner Rolle: 1975 erfolgten die Ausbildung zum Betriebsleiter und die Bestellung zum stellvertretenden Betriebsleiter der Ifen-Lift Alfons Herz KG. Das erste große Projekt, an dem Klaus Gobald in seiner Funktion als stellvertretender Betriebsleiter beteiligt war, war 1978 der Bau der Hahnenköpflebahn. In geringen zeitlichen Abständen folgten in den 1990er Jahren weitere Großprojekte, wie beispielsweise die Modernisierung der Doppelsesselbahn „Ifenhütte“ 1991, die Errichtung der Abwasserreinigungsanlagen in der Bergstation Hahnenköpfle 1995 und die Eröffnung des Winterwanderwegs auf dem Gottesackerplateau 1996. Aufgrund seines unermüdlichen Einsatzes am Ifen und seines unvergleichlichen Erfahrungsschatzes folgte im Jahr 2001 mit der Bestellung zum Ifen-Betriebsleiter schließlich der nächste logische Karriere­schritt.

Auch die Zeit nach der Jahrtausendwende war geprägt von spannenden Ereignissen, bei denen Klaus Gobalds Wissen rund um den Ifen stets unerlässlich war. im Jahr 2006 begleitete er den Ausbau der Pistenverbindung Schäfalp-Gamsrücken zum Gottesackergleitweg und war auch maßgeblich involviert, als 2009 die Kleinwalsertaler Bergbahn AG den Ifen übernahm. Sein nunmehr letztes Großprojekt war der Bau der Ifen I- und II - Bahnen, die im Dezember 2017 feierlich eröffnet wurden.

Als Wertschätzung für seinen jahrzehntelangen Einsatz, der wesentlich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen hat, wird ab sofort an der 10er Kabinenbahn Ifen I eine „Klaus-Gobald-Gondel“ unzählige Skibegeisterte zum Pistenvergnügen auf den Berg befördern.

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