Polizeimeldung aus dem Oberallgäu vom Wochenende

Klausen- und Bärbeletreiben: Polizei rückte mehrfach aus

Ärmel mit Abzeichen von Polizei
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Die Polizei musste am Wochenenden zu mehreren Einsätzen aufgrund von Meldungen über Klausen- und Bärbeletreiben ausrücken.

Oberallgäu - Am Wochenende gingen mehrere Mitteilungen von Bürgern bei der Polizei ein, dass Klausen oder Bärbele unterwegs seien. In Oberstdorf erstattete eine Person Anzeige wegen Körperverletzung, da er von einem unbekannten Klausen mit der Rute geschlagen wurde. In Fischen wurde ein Polizeibeamter angegriffen, nachdem die Polizei eine Gruppe von Bärbele kontrolliert hatte.

Am Klausen-Tag wurden der Polizei Sonthofen im Stadtbereich mehrere Klausen in verschiedenen Gruppengrößen gemeldet, darunter auch eine Gruppe von überwiegend Jugendlichen in Berghofen. Bei der Kontrolle dieser etwa 20 zusammenstehenden Personen stellten die Beamten Verstöße gegen die Hygieneregeln des Infektionsschutzgesetzes fest. Die Beamten lösten die Gruppe auf, der überwiegende Teil wird nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Körperverletzung durch Klausen in Oberstdorf

In Oberstdorf übten mehrere Klausen das Brauchtum einzeln aus und sprangen durch den Ort. Hierbei kam es im Bereich der Oststraße zu einer Körperverletzung. Ein 27-jähriger Mann war von einem unbekannten Klausen geschlagen worden und erlitt hierbei eine Strieme am Fuß. Der verursachende Klaus zog nach dem Hieb von dannen. Ermittlungen sind eingeleitet, da der Geschädigte Anzeige erstattete.

Bärbeletreffen in Fischen von Polizei beendet

In der Nacht von Freitag auf Samstag traf die Polizei in Fischen rund 15 „Bärbele“ an, die beieinander standen. Aufgrund der derzeitigen Kontaktbeschränkungen sollte die Gruppe einer Personenkontrolle unterzogen werden. Die Beteiligten erwartet nun Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz. Im Rahmen der Kontrolle verweigerte ein 35-jähriger Oberallgäuer zunächst die Angabe seiner Personalien. Anschließend versuchte er zu flüchten. Ein Polizeibeamter holte ihn ein und brachte ihn zu Boden. Währenddessen griff ein 21-Jähriger einen anderen Polizeibeamten an und schlug ihm ins Gesicht. Die Beamten wehrten sich mit Pfefferspray. Der 21-Jährige flüchtete zunächst, konnte kurze Zeit später aber in unmittelbarer Nähe angetroffen werden. Sowohl den 35-Jährigen, als auch den 21-Jährigen erwarten nun Anzeigen, unter anderem wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. Die beiden Polizeibeamten wurden durch den Angriff leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch weiter verrichten. Die Aggressoren wurden ebenfalls leicht verletzt.

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