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Kleinwalsertal und Oberstdorf führen Mobilitätskarte ein

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Mobilitätskarte Oberstdorf Kleinwalsertal
Kleinwalsertals Bürgermeister Andreas Haid (links) und der Oberstdorfer Gemeindechef Klaus King (rechts) präsentieren die neuen Mobilitätskarte. © Marktgemeinde Oberstdorf

Oberstdorf / Kleinwalsertal – Mittelberg und Oberstdorf haben beschlossen, die neue Mobilitätskarte einzuführen, um den Verkehr zu reduzieren.

Sicher, umwelt- und klimafreundlich und ab 2023 auch deutlich günstiger sollen die Angebote im öffentlichen Nahverkehr werden. Die Gemeinde Mittelberg hat gemeinsam mit dem Markt Oberstdorf als weiteren Baustein zur Reduzierung des Individualverkehrs und zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV beschlossen, die neue Mobilitätskarte einzuführen.

Diese Karte ermöglicht die ganzjährige, kostengünstige und unkomplizierte Nutzung des nicht schienengebundenen öffentlichen Nahverkehrs im gesamten Kleinwalsertal und im Gemeindegebiet Oberstdorf (ausgenommen Linie 8). Die Karte gilt jeweils ein Kalenderjahr ab dem Tag der Aktivierung.

Ab November günstig fahren

Der Verkaufsstart beginnt analog zur Bürgerkarte im November. Für Erwachsene belaufen sich die Kosten auf 100 Euro, für Kinder, Jugendliche sowie Auszubildende und Studenten kostet sie 50 Euro. Ein Erwachsener kann mit diesem Angebot für umgerechnet 8,33 Euro im Monat alle gültigen Buslinien jederzeit nutzen. Um die Karten auch für Familien attraktiv zu gestalten gibt es zwei verschiedene Familienpakete: Eine Familie mit zwei Erwachsenen und beliebig vielen Kindern zahlt 250 Euro, eine Familie mit einem Erwachsenen und beliebig vielen Kindern nur 150 Euro.

Beitrag zum Klimaschutz

„Ich hoffe, dass wir mit diesem neuen Angebot noch mehr Menschen dazu bewegen können, das Auto stehen zu lassen. Weniger Individualverkehr ist ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz. Ich freue mich, dass wir in bewehrter Kooperation mit dem Kleinwalsertal ein weiteres gemeinsames Produkt anbieten können,“ freut sich Oberstdorfs Erster Bürgermeister Klaus King.

Ebenso setzt Andi Haid, Bürgermeister im Kleinwalsertal, große Hoffnungen in die neue Mobilitätskarte: „Es ist ein weiterer, wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um dem hohen Verkehrsaufkommen in unserer Region entgegen zu wirken. Zudem haben wir eine hervorragende Infrastruktur im Kleinwalsertal und in Oberstdorf, die wir mit dieser gemeinsamen, unkomplizierten und kostengünstigen Karte hervorheben.“

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