Immenstädter SPD kürt Bürgermeisterkandidatin

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Vera Huschka (vorne) mit den ersten Gratulanten zur Nominierung Peter Elgaß (von links) dem Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat Immenstadt, Markus Kubatschka (Unterbezirksvorsitzender Allgäu- Bodensee) und Christian Plappert vom Ortverein Immenstadt.

Das Bürgermeister-Kandidaten-Karussell hat sich in Immenstadt mehrfach „leer“ gedreht. Nun hat die SPD Immenstadt als erste Partei Nägel mit Köpfen gemacht und nominierte ihre Ortsvorsitzende Vera Huschka als Bürgermeister-Kandidatin für die Kommunalwahl im März 2020.

Die gebürtige Immenstädterin ist die erste Frau, die sich im Städtle um die Leitung im Rathaus bewirbt. Und sie macht sich Hoffnung, dieses Ziel auch zu erreichen: „Ich bin in Immenstadt aufgewachsen, kenne viele Bürgerinnen und Bürger persönlich und möchte mit denen, die mich noch nicht kennen, ins Gespräch kommen. Ich kann gut zuhören und nehme mir Zeit für diese Dialoge. Wir werden in Immenstadt nur erfolgreich sein, wenn wir unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger mitnehmen und sie an den Entwicklungen beteiligen.“ 

Die 53-jährige Kandidatin bringt als Beamtin beim Zoll und als ehemalige Personalrätin beim Hauptzollamt in Nürnberg Erfahrung im Umgang mit Menschen und Personal mit. Als Mitglied des Pfarrgemeinderates, im TV Immenstadt, als Mitarbeiterin in der Kleiderkammer für Asylbewerber und anderen Organisationen steht Vera Huschka mit beiden Beinen im Ortsgeschehen vom Immenstadt. Die Ortsvereins-Mitglieder wählten Vera Huschka einstimmig. 

Auch wenn die SPD zahlenmäßig nicht mehr einstige Größe habe, dürfe die Kandidatin auf aktive Unterstützung der Mitglieder bauen, so die Spitze des Ortsvereins. Schon während der Nominierungsveranstaltung bekam die Kandidatin regen Zuspruch, jede Menge gute Ratschläge und Unterstützung für einen langen Wahlkampf angeboten. Natürlich habe sich auch die Frage gestellt, ob eine SPD-Kandidatin die Unterstützung anderer politischer Gruppierungen in der Stadt bekommen könne, so Vera Huschka. „Ich werde auf alle politischen Gruppierungen in Immenstadt zugehen und das Gespräch suchen. In der Kommunalpolitik spielt Parteizugehörigkeit nur eine untergeordnete Rolle. Ich hoffe, in den nächsten Monaten viele Bürgerinnen und Bürger überzeugen zu können, dass ich mit meinem Stil und meinen Vorstellungen für das Amt des Bürgermeisters geeignet bin.“ Sie freue sich auf Einladungen von Parteien, Verbänden und Vereinen und sei offen für Meinungen, Anregungen und Vorschläge.

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