Kommunalwahlen 2020

Oberallgäuer Bürgermeister Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick

Bei den Kommunalwahlen in Bayern am Sonntag, 15. März, werden neben den Gemeinderäten in vielen Oberallgäuer Kommunen auch Bürgermeister gewählt. 

Erfahren Sie im Folgenden mehr über die Kandidaten aus Blaichach, Balderschwang, Burgberg, Fischen, Immenstadt, Ofterschwang, Missen-Wilham, Rettenberg, Sonthofen, Oberstaufen, Oberstdorf und Wertach. Keine Bürgermeisterwahlen stehen im südlichen Landkreis Oberallgäu in Bad Hindelang und Bolsterlang an. Hier wurden die Ämter erst vor wenigen Jahren neu besetzt. Der erste Bürgermeister und die Gemeinderatsmitglieder werden grundsätzlich für sechs Jahre gewählt. Je nach Gemeindegröße werden 8 bis 80 Gemeinderatsmitglieder gewählt.

Kandidat für Blaichach: Christof Endress (CSU, SPD, u.a.)

Christof Endress: Bürgermeister / 40 Jahre / Verheiratet, 3 Kinder

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? In den letzten sechs Jahren konnte ich als Bürgermeister mit dem Gemeinderat zusammen bereits einige Themen in der Gemeinde Blaichach voranbringen. Bei vielen Themen haben wir die ersten Schritte vollzogen und müssen nun in die weitere Umsetzung gelangen. Nach wie vor gilt es aus der Vergangenheit zu lernen, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten. Deshalb möchte ich mich für unsere Bürgerinnen und Bürger in den nächsten sechs Jahren weiter einsetzen.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Es gilt die Kinderbetreuungsplätze dem Bedarf entsprechend weiter auszubauen. Daneben wollen wir den Neubau der Mittelschule im Rahmen von Lernlandschaften umsetzen. Unsere Land- und Alpwirtschaft soll bestmöglich begleitet werden, da dies die Grundlage unseres Naturraums und des Tourismus ist. Auch wollen wir mit unserem Klimaschutzmanager die anstehenden Aufgaben Schritt für Schritt angehen und natürlich gilt es unser vielseitiges Vereinsleben zu unterstützen.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Die Gemeinde Blaichach ist aufgrund des Aufgabenspektrums eine der interessantesten Gemeinden im Oberallgäu. Zwischen den beiden Städten bietet die Gemeinde einen dörflichen Wohnortstandort mit sehr hoher Lebensqualität. Neben Arbeitsplätzen bei Industrie, Handel und Gewerbe können wir auch auf die herrliche Naturlandschaft stolz sein, die von unserer Land- und Alpwirtschaft geprägt wird.

Kandidat für Balderschwang: Konrad Kienle (CSU)

Konrad Kienle: Bürgermeister und Gastwirt / 59 Jahre / Verheiratet, 4 Töchter

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Das Allgäu ist meine Heimat, Balderschwang ist mein Leben, Zusammenarbeit ist mein Weg. Ich möchte gerne in Zusammenarbeit mit meinem Gemeinderat diesen Weg weiter gehen. Mein Ziel ist es auch weiterhin, dass unser Alpdorf auch künftig für alle Bürgerinnen und Bürger Heimat und Zukunftsort ist.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Das gelebte Motto „miteinander füreinander“ ist in allen Situationen und Lebensbereichen in unserem Alpdorf besonders wichtig und spürbar. Nicht der Einzelne sondern das „Team Balderschwang“ ist der Star. Die Bedeutung dessen wurde mir in den letzten Jahren umso mehr bewusst. Nur durch den guten Zusammenhalt ließen sich die schwierigsten Situationen meistern.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Balderschwang. Mein AlpDorf. Jeden Tag aufs Neue bin ich dankbar, ein Teil dieser Gemeinde zu sein. Balderschwang ist die kleinste, selbständige, höchstgelegene Gemeinde Deutschlands. Balderschwang bietet eine hohe Artenvielfalt von Flora und Fauna und viel Raum für Entspannung und Erholung. Balderschwang steht zu den Hörnerdörfern, dem Bregenzerwald, dem Naturpark Nagelfluhkette ohne Wenn und Aber.

Kandidat für Burgberg: André Eckhardt (CSU u.a.)


André Eckhardt: Selbstständiger Kaufmann / 45 Jahre / Verheiratet, Zwei Kinder

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Weil mir meine Gemeinde am Herzen liegt, weil ich in Burgberg seit über 30 Jahren lebe, weil hier meine Kinder in den Kindergarten und in die Schule gegangen sind und weil Burgberg mein berufliches und politisches Leben maßgeblich geprägt hat. Zudem basiert die Burgberger Gemeindepolitik fraktionsübergreifend und auf einem guten Miteinander. Genau das sind auch meine Vorstellungen, denn nur so können Ziele und das Beste für unser Dorf erreicht werden.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Der Dialog mit den Bürgern und die Transparenz der einzelnen Themen stehen für mich an erster Stelle. Nicht jedes Problem oder Anliegen kann zur Zufriedenheit aller gelöst werden, jedoch ausschlaggebend ist der Umgang damit. Die Themen müssen lösungsorientiert und offen behandelt werden, mit gegenseitigem Respekt und Wertschätzung. Die dörflichen Strukturen müssen erhalten bleiben und das intakte Vereinsleben müssen wir weiter unterstützen.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Burgberg ist der perfekte Ort zum Wohnen, zum Leben und zum Urlaub machen. Eine gute Infrastruktur, liebenswerte Menschen und ein gutes Maß an Tradition zeichnen unseren Ort aus. Trotz schwieriger Grundstücksverhältnisse verfügen wir auch über hervorragende Unternehmen im Ort. Dieses ausgewogene Verhältnis der gemeindlichen Strukturen müssen wir erhalten und weiter vorantreiben.

Kandidat für Burgberg: Daniel Günthör (Grüne)

Daniel Günthör: Diplom-Verwaltungswirt (Fh), 47 Jahre / Geschieden, Eine Tochter

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Als Sonthofener, der in München lebt, möchte ich mit meiner Vewaltungskompetenz und kommunalpolitischen Erfahrung, meinem Engagement und meiner ausgleichenden Art die Zukunft Burgbergs gestalten. Dass ich zuletzt nicht im Oberallgäu gelebt habe, sehe ich auch als Vorteil an, da ich von außen kommend die Dinge anschauen und transparent gestalten kann.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Es ist mir wichtig, die Bergwaldoffensive, den Hochwassserschutz, den Neubau der Mittelschule in Blaichach und eine bedarfsgerechte Versorgung der Kinderbetreuung konstruktiv weiterzuführen und junge Familien zu unterstützen. Außerdem möchte ich Burgberg als klimafreundliche Gemeinde weiter aufstellen und erneuerbare Energien fördern. Ich werde mich auch für eine noch bessere Taktung der Bus-Verbindungen und einer Erweiterung der Ringbuslinie einsetzen.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Burgberg bietet mit seiner wunderschönen Lage am Fuß des Grünten und der guten Infrastruktur mit Grundschule, Kindertagesstätte und Nahversorgung eine sehr hohe Lebensqualität. Der Ort ist geprägt von gewachsenen Strukturen, Landwirtschaft, nachhaltigem Tourismus und familiär geführten Gewerbebetrieben. Eine große Stärke Burgbergs ist der starke Gemeinsinn und das geradezu phänomenale Vereinsleben. Dies alles, sowie wie der Erhalt unserer wunderschönen Natur, gilt es zu erhalten bzw. zu fördern.

Kandidat für Fischen: Bruno Sauter (CSU) 


Bruno Sauter: Schreinermeister / 56 Jahre / Verheiratet

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Wo sich das Obere Illertal von seiner schönsten Seite zeigt liegt meine Heimatgemeinde Fischen. Hier bin ich geboren, hier lebe ich mit meiner Familie. Seit nahezu 18 Jahren gehöre ich dem Gemeinderat an und bin seither auch Zweiter Bürgermeister. Seit unser ehemaliger Bürgermeister, im Herbst vergangenen Jahres aus dem Amt ausgeschieden ist, leite ich die Amtsgeschäfte vollumfänglich. Die Vielfalt der Aufgabenwahrnehmung, gerade in den letzten Monaten stellt eine Herausforderung dar, macht mir allerdings auch sehr viel Freude.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Vor allem die täglichen Begegnungen mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie die Zusammenarbeit mit unseren Vereinen sind mir wichtig. Zusammen mit dem Gemeinderat und unter Einbindung und Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger, gilt es Ziele und Visionen zur Lösung der anstehenden Themen zu entwickeln und zielgerichtet umzusetzen. Insbesondere betrifft dies den Verkehr innerorts und auf der B 19, die Dorfentwicklung sowie die Aufgabenstellung Klima und Umwelt und die Festigung des Tourismus.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Fischen mit seinen Ortsteilen ist eine touristisch geprägte Gemeinde mit dörflichem Charakter. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger lebt direkt oder indirekt vom Tourismus. Als Heilklimatischer Kurort bieten wir unseren Gästen sowie Einwohnern jeden Alters und Familienstandes ein vielfältiges qualitativ hochwertiges Angebot für Freizeit, Kultur und Sport. Die Vereinsstruktur ist intakt und harmoniert untereinander. Fischen ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe.

Kandidatin für Immenstadt: Vera Huschka (SPD)

Vera Huschka: Zollbeamtin / 54 Jahre / Unverheiratet

Warum wollen Sie Bürgermeisterin werden? Ich kandidiere für das Amt der Bürgermeisterin in Immenstadt, weil ich alle Möglichkeiten und Ressourcen dieser Stadt ausschöpfen möchte, dass sich auch zukünftige Generationen, egal welcher Herkunft und sozialen Schicht, egal welcher politischen, oder religiösen Ausrichtung hier wohlfühlen können. Ich stehe für ein lebens- und liebenswertes Städtle.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Bedarfsgerechte Kinderbetreuung, um Familie und Beruf gut vereinbaren zu können. Bezahlbarer Wohnraum und ein gut ausgebauter Nahverkehr. Unterstützung der Vereine, der Jugendarbeit, des Jugendparlaments und Förderung der Kulturangebote. Ein sanfter Tourismus mit einem ansprechenden Zimmerangebot. Moderater Ausbau der Gewerbeflächen zum Erhalt der Arbeitsplätze. Enge Zusammenarbeit mit der Händlervereinigung zur Förderung des Einzelhandel. Unterstützung der mittelständischen Handwerksbetriebe. Zusammenarbeit und Unterstützung der Landwirtschaft und Alpwirtschaft. Erhalt des Hallenbades und des Freibades, sowie des Stadtwaldes und der Naturflächen.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Immenstadt, von allen liebevoll das „Städtle“ genannt ist ein Kleinod in einer wunderbaren Landschaft. Die Stadt mit all ihren Attraktionen ist weltoffen und aufgeschlossen. Immenstadt ist die Heimat vieler verschiedener Kulturen und Religionsgemeinschaften, die hier friedlich nebeneinander und miteinander leben.

Kandidat für Immenstadt: Nico Sentner (CSU, Die Aktiven)

Nico Sentner: Bankkaufmann / 34 Jahre / verheiratet

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Es ist mir schon immer leichtgefallen, auf Menschen zuzugehen und es macht mir Spaß zu kommunizieren und zu vermitteln. Ich habe langjährige Erfahrung im Umgang mit Finanzen und in der Beurteilung von Bauprojekten. Ich bin ehrlich und gewissenhaft, diese Werte möchte ich als Bürgermeister dem Stadtrat vorleben. Ich bin sicher, dass wir durch bodenständige und transparente Politik Immenstadt zu einem Ort machen können, auf den wir stolz sind.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Es muss dem künftigen Stadtrat gelingen, eine vernünftige und nachhaltige Wirtschaftspolitik zu betreiben. Daher gilt es einen Themenleitfaden mit „Meilensteinen“ im Stadtrat zu entwickeln, um zielgerichtet Politik für die nächsten sechs bis zehn Jahre betreiben zu können. Beschleunigt werden muss der private Wohnungsbau für alle Einkommensschichten mit Blick auf einen möglichst geringen Flächenverbrauch. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Ausbau bedarfsgerechter und flexibler Betreuungsangebote für unsere Kinder, sowie der Abarbeitung des Sanierungsstaus an unseren Schulen und Bädern. Investitionen in die Bildung unserer Kinder sind immer Investitionen in die Zukunft.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Durch die landschaftliche Vielfältigkeit mit Bergen, Seen, unserer Altstadt sowie uns Städtler selbst, ist Immenstadt für mich die Perle im Oberallgäu.

Kandidat für Ofterschwang: Alois Ried (CSU)

Alois Ried: Erster Bürgermeister / Ledig / 53 Jahre

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Da ich in den letzten 18 Jahren genügend Erfahrung sammeln konnte bei der Umsetzung vielschichtiger Projekte und mir die Arbeit als Bürgermeister nach wie vor Freude bereitet, habe ich mich für eine weiter Amtszeit entschlossen.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Das gute Miteinander im Gemeinderat und mit den Gemeindebürgern. Eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Infrastruktur in allen Ortsteilen. 

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Durch die unterschiedlichen topographischen Lagen und der Infrastruktur hat jeder der 12 Ortsteile seine eigenständige Geschichte. Durch die stetig gewachsene Infrastruktur wie Bergbahn, Dorfladen, Eisladen, Schule und Kindertagesstätte ist die Gemeinde für alle Bürger lebenswert. 

Kandidatin für Missen-Wilhams: Martina Wilhelm (CSU)

Martina Wilhelm: Verwaltungsfachwirtin / 39 Jahre / Verheiratet

Warum wollen Sie Bürgermeisterin werden? Als erste Frau an der Spitze der Gemeinde Missen-Wilhams möchte ich mein Heimatgemeinde als lebens- und liebenswerte Kommune mit zukunftsfähiger Politik in und durch das nächste Jahrzehnt führen. Nach dem Motto: Aus Missen-Wilhams für Missen-Wilhams soll mein Wissen und meine Kompetenz den Menschen vor Ort zu Gute kommen.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Das Miteinander zu erhalten, das liegt mir als parteilose Kandidatin am Herzen. Traditionen bewahren und Neues wagen! Es ist wichtig die Versorgung mit den Dingen des täglichen Lebens zu sichern. Das ist die Basis für eine Infrastruktur, die den Fortbestand von Grundschule und Kindertagesstätte sichert. Dabei ist Unterstützung der Unternehmer und Gewerbebetriebe ebenso wichtig wie eine maßvolle Förderung des Tourismus.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Die Gemeinde Missen-Wilhams ist eine kleine eigenständige Gemeinde im Herzen des Landkreis Oberallgäu und bildet mit dem Markt Weitnau eine Verwaltungsgemeinschaft. Eine Gemeinde in der man gerne zu Hause ist – Natur, Freizeitangebote, Gastronomie, ein vielfältiges Miteinander in den Ortsteilen und ein aktives Vereinsleben, das fördert den Zusammenhalt und man verbringt hier gerne Zeit – egal ob beruflich oder privat.

Kandidat für Missen-Wilhams: Marc Richter (FW / ÖDP)

Marc Richter: Beamter / 43 Jahre / Verheiratet

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Als derzeitiger Beamter suche ich nach einer neuen Herausforderung. Meine fundierten Kenntnisse und vorhandenen Ausbildungen befähigen mich besonders gut für das Amt des Bürgermeisters. Politisches Engagement für die Bürger und Bürgernähe zeichnen mich aus. Familiäre Hintergründe spielen hierbei auch eine Rolle. Ein Verwandter war bereits und ein entfernter Verwandter ist derzeit Bürgermeister.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Die Gemeinde verfügt bereits über eine sehr gute Infrastruktur, die es gilt weiter auszubauen und zu erhalten. Zu meinen Zielen als Bürgermeister gehören u. a. eine Querungshilfe über die Hauptstraße in Missen, die Umsetzung eines Seniorenkonzepts, Förderung des Tourismus und der bäuerlichen Landwirtschaft. Besonderes Augenmerk möchte ich auch auf junge Familien legen, um die Gemeinde für diese weiterhin attraktiv zu halten.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Die Gemeine Missen-Wilhams ist gerade durch die noch sehr landwirtschaftliche Prägung eine überaus attraktive Gemeinde. Der ländliche Charme gemischt mit einer Vielzahl von Anziehungspunkten für Touristen oder Tagesausflügler macht die Gemeinde Missen-Wilhams zu einer der schönsten im Allgäu und darüber hinaus.

Kandidat für Rettenberg: Nikolaus Weißinger (CSU u.a..)

Nikolaus Weißinger: Verwaltungsfachwirt / 45 Jahre / Verheiratet

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Meine Heimatgemeinde und unsere Einwohner liegen mir sehr am Herzen. Die Herausforderungen sind vielfältig und nur mit einem guten „miteinand“ zu stemmen. Dafür werde ich mich mit ganzer Kraft einsetzen um unsere Gemeinde fit für die Zukunft zu machen!

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Ohne eine Strategie, in welcher die vielfältigen Projekte und zukünftigen Aufgaben klar benannt werden, wird es nicht gehen. Aus diesem Zukunftskonzept heraus ist mir wichtig, dass unsere Grüntenlifte erhalten und zeitgemäß modernisiert werden können, da ich mir dadurch eine Initialzündung für unseren Tourismus verspreche. Auch als Startschuss für eine notwendige Lenkung und letztendlich auch für einen nachhaltigen Tourismus. Der aktive Einstieg in das Thema Umgehungsstraße wird ein wichtiger Punkt werden, sowie die Generalsanierung des Kindergarten Untermaiselsteins. Ein wichtiges Ziel ist für mich ganz vor allem auch die Neuausrichtung auf regenerative Energien.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Rettenberg hat durch seine herrliche Lage im Oberallgäu, seine Natur und bäuerliche Kulturlandschaft, seine Weiler und vor allem seine Bevölkerung und unserem engagierten Vereinsleben ein großes Potenzial die zukünftigen anstehenden Herausforderungen zu meistern. Wichtig ist mir gemeinsam im respektvollen Umgang miteinander aktiv unsere Gemeinde voranzubringen, damit sie auch in Zukunft liebens- und lebenswert bleibt und sich positiv weiterentwickelt. Heimat leben und erleben und zwar mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern ist für mich der Schlüssel zum Erfolg.

Kandidat für Sonthofen: Christian Wilhelm (FW)

Christian Wilhelm: Erster Bürgermeister / 46 Jahre / Verheiratet, 2 Kinder

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Nach gelungenem Schuldenabbau und der jetzigen Niedrigzinsphase möchte ich die von mir angestossenen Projekte umsetzen. Ziel ist, in den nächsten zwei bis drei Jahren das Bahnhofsgelände komplett umzubauen, ein neues Kulturviertel zu entwickeln durch ein Stadtmuseum und der Neueröffnung der Stadthausgalerie, die nun vom Freistaat genehmigte Hochschuleinrichtung (Technologie-Transfer-Zentrum) in Sonthofen zu etablieren.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Im Grundsatz ist mir ein gesundes, respektvolles Miteinander zwischen allen Bürgerinnen und Bürgern wichtig, mehr „wir“ statt „ihr“ und dass wir am Ende mit jeder Entscheidung unsere Alpenstadt besser und erlebbarer machen.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Soziales, kirchliches, kulturelles und sportliches Engagement sind aus meiner Sicht in Sonthofen besonders ausgeprägt. Die Arbeit der Vereine, Rettungskräfte, Verbände, Kirchen, aber auch persönlich eingebrachtes Ehrenamt hat Vorbildcharakter für die Stadt und deren Dörfer. Sonthofen vereint eine gewisse Urbanität mit naturnaher Erholung, lebt die Tradition und ist offen für Modernes.

Kandidat für Oberstaufen: Martin Beckel (FW, CSU, UTL)

Martin Beckel: Erster Bürgermeister / 42 Jahre / Verheiratet, 1 Sohn

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Weil ich sehr gerne weiterhin meine Heimatgemeinde Oberstaufen, in der ich aufgewachsen bin, an vorderster Front gestalten möchte. Mir liegt Oberstaufen sehr am Herzen und ich habe bereits in den letzten sechs Jahren gemeinsam mit den vielen Akteuren vor Ort viel erreichen und umsetzen können. Viele Projekte stecken in der Startphase und ich würde sie sehr gerne weiter begleiten. Ich will auch in Zukunft ein bürgernaher, authentischer Bürgermeister sein, der gut zuhören kann und der lösungsorientiert arbeitet.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Wichtig ist mir, dass das starke Vereinsleben in Oberstaufen auch künftig beste Unterstützung erhält. Hier wird im Ehrenamt großartige und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbare Arbeit geleistet. Wichtig ist mir außerdem, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger aber auch unsere Gäste in unserem Ort und den Ortsteilen wohl und willkommen fühlen und dass sie alles vorfinden, was sie für das tägliche Leben oder für einen angenehmen Urlaub benötigen.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Der Markt Oberstaufen ist mit seinen Ortsteilen und Weilern ein lebenswerter Wohn- und Urlaubsort. Die hervorragende Infrastruktur von Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel sucht im weiten Umkreis seinesgleichen. Als einzig anerkanntes Schroth-Heilbad hat sich Oberstaufen einen weltweiten Namen gemacht. Es gibt viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und einen abwechslungsreichen Veranstaltungskalender. Ein intaktes Vereinsleben sorgt für den Erhalt von Traditionen und Brauchtum und die Menschen, die hier leben, sind authentisch und liebenswert.

Kandidat für Oberstaufen: Heinz Kellershohn (SPD) 


Heinz Kellershohn: Hotelier / Diplom-Verwaltungswirt / 66 Jahre / Verheiratet

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Oberstaufen soll erst mal eine Wahl haben. Als Bürgermeister will ich meine Gemeinde so steuern, dass Oberstaufen nicht weiter verliert. Vieles ist verstaubt in Oberstaufen. Strukturen sind verkrustet. Die seit langem mehrheitlich gewählten Parteien sind zu unbeweglich geworden. Nur ein neuer unabhängiger und unvoreingenommener Kandidat wie ich, ist in der Lage es besser zu machen und das vorhandene Potenzial Oberstaufens zu aktivieren und zu verbinden. Ich bin führungsstark, unabhängig, bürgernah, kommunikativ, kann zuhören und teamorientiert handeln.


Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?

Den Tourismusbetrieb auf Vordermann bringen, Entwicklungen voranbringen. Die aktuellen Bauruinen unter Beteiligung der Bevölkerung zu sinnvollen Einrichtungen entwickeln. Mangelhaft ist die berufliche Monostruktur durch die Hotellerie. Es müssen andere Betriebe mit neuen beruflichen Möglichkeiten angesiedelt werden. Wohnraum ist zu teuer, Mieten für Geschäftsräume sind zu hoch. Öffentlich finanzierter Wohnraum ist zu forcieren. Es fehlt an aktiver Wirtschaftsförderung. Der Jugend fehlt ein offener Treff. Seniorenarbeit muss über einen Seniorenbeirat koordiniert werden. Jung und Alt müssen in befruchtende Verbindung gebracht werden.


Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!

Eine Gemeinde mit vielen Ressourcen, insbesondere als Gesundheitsstandort mit der Schrothkur als Alleinstellungsmerkmal. Vorbildlich sind die vielen, auch ehrenamtlichen, Aktivitäten und Kräfte. Es gibt viele kreative Köpfe. Dies Alles muss verknüpft werden, damit eine kulturelle Vielfalt entsteht. Das Kurhaus bietet hierzu eine ideale Plattform. Oberstaufen ist wie die Bühne des Kurhauses, der dort stehende, kaum gespielte, Flügel und die hervorragende Akustik des Saales: Zu wenig bespielt und genutzt. Es braucht einen Generalintendanten, der einen Plan hat und gemeinsam mit den Bürgern weiterentwickelt.

Kandidat für Oberstdorf: Klaus King (CSU, UOL, Grüne U.A.) 

Klaus King: Hotelier, Unternehmer / 54 Jahre / Verheiratet, 2 Töchter

Warum wollen Sie Bürgermeister werden? Diese Frage hat mir meine Frau Petra als Erste gestellt. Weil ich Oberstdorf liebe. Weil ich die zunehmende Unzufriedenheit im Dorf gespürt habe. Weil mich die Aufbruchstimmung mit den unterstützenden fünf Parteien CSU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, UOL und Oberstdorfer Allianz OA überzeugt. Weil ich keinen Streit, sondern Ruhe im Dorf will. Weil ich etwas bewegen will. Oberstdorf kann mehr!

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Der Erhalt und die Stärkung unserer Lebensgrundlage und Leitwirtschaft Tourismus. Dabei schont Qualitätstourismus die natürlichen Ressourcen Natur und Kulturlandschaft als Lebensraum für Bürger und Gäste. Oberstdorf braucht dringend bezahlbaren Wohnraum für einheimische Familien. Der zunehmende Individualverkehr muss stärker gelenkt und verringert werden. Vor großen Entscheidungen müssen die Bürger befragt und die Entscheidungsträger umfassend informiert werden.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Oberstdorf hat sich mit seinen Ortsteilen und Tälern seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem der führenden Tourismusorte in Deutschland und dem Alpenraum entwickelt. Das haben wir großenteils unseren weitsichtigen Vorfahren zu verdanken, die mit dem beginnenden Tourismus und dem Wintersport die Chancen genutzt haben. Mit authentischer Bodenständigkeit und Tradition die Zukunft für die kommenden Generationen gewinnen. Das ist für mich Oberstdorf.

Kandidat für Oberstdorf: Laurent Mies (FW)

Laurent Mies: Erster Bürgermeister / 53 Jahre

Warum wollen Sie Bürgermeister/in werden? Seit zwölf Jahren leite ich unsere Verwaltung mit vielen sehr guten Mitarbeitern, die hervorragende Arbeit machen. Wir haben mit starkem Engagement und besonderer Kreativität anspruchsvolle Projekte umgesetzt. Neue Dinge sind auf den Weg gebracht. Zusammen gestalten wir Oberstdorf. Unsere Mitarbeiter können das und ich kann es mittlerweile auch. Das macht mir Freude und motiviert mich weiterzumachen.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Die Menschen in Oberstdorf waren schon immer mutig. Die Altvorderen waren wirtschaftlich kreativ und haben sich etwas zugetraut. Vieles ist bewegt worden. Der besondere Charakter ist geblieben und wir alle sind hier bis heute, jeder auf seine Weise, fest verwurzelt. Die Gäste machen in unserem Lebensraum ihren Urlaub. Der Tourismus hat in einem vernünftigen Verhältnis zu unserem Leben zu stehen, dass wir uns stets behutsam entwickeln und weiter Natur und Heimat schützen.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Wir sind ein Bergdorf mit Gemeinsinn und Charakter. Familiär, sportbegeistert, weltoffen und traditionell. Und: man kennt sich! Bei uns ist der Zauber der Natur so selbstverständlich wie das vielfältige kulturelle Dorfleben. Wir sind eine Gemeinschaft, die große Hochachtung für die Mitbürger hat, die sich für uns alle ehrenamtlich engagieren. Organisationen und Helfer, die andere dankbar machen und wenig Dank fordern. Eine Gemeinschaft, die geprägt ist durch Menschen mit Charakter.

Kandidatin für Wertach: Gertrud Knoll (CSU)


Gertrud Knoll: Stellv. Geschäftsführerin / 57 Jahre

Warum wollen Sie Bürgermeisterin werden? Meine Heimat liegt mir am Herzen und Kommunalpolitik ist meine Leidenschaft. Hier werden viele Entscheidungen getroffen, welche die Lebensumstände der Menschen unmittelbar beeinflussen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte ich Wertach weiterentwickeln und dafür sorgen, dass unser Dorf liebens- und lebenswert bleibt.

Was ist Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders wichtig?
Im Mittelpunkt allen politischen Tuns steht der Mensch und er soll sich in Wertach ein Leben lang wohlfühlen. Kinderbetreuung, medizinische Versorgung oder die Dinge des täglichen Lebens vor Ort zu haben, bedeutet Lebensqualität. Diese Lebensqualität gilt es zu erhalten und auszubauen. Ein brennendes Thema ist zurzeit die „Neue Ortsmitte“ – die Planungen hierfür erstrecken sich mittlerweile über fünf Wahlperioden. Hier setze ich alles daran, diese zu realisieren.

Beschreiben Sie Ihre Gemeinde in wenigen Sätzen!
Wertach – lebendig, familienfreundlich, liebenswert! Eine ganz wichtige Stütze sind hierbei unsere vielfältigen Vereine und Organisationen, sie gestalten maßgeblich das aktive Dorfleben. Unser Markt Wertach steckt voller Traditionen und Chancen, viele Bürger sind bodenständig und offen für zukunftsweisende Ideen und gestalten engagiert und aktiv unsere Heimat.

Rubriklistenbild: © Pixabay

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