Unbürokratischer Infektionsschutz

Kostenlose FFP2-Masken für Schulen, Bedürftige und pflegende Angehörige

Landrätin Indra Baier-Müller mit Helfern des THW Sonthofen
+
Landrätin Indra Baier-Müller (links) mit Helfern des THW Sonthofen und der Johanniter Unfallhilfe bei der Verteilung der FFP2-Schutzmasken.

Oberallgäu – Das Landratsamt Oberallgäu verteilt insgesamt über 32.000 FFP2-Masken für pflegende Angehörige und bedürftige Bürgerinnen und Bürger. Die Masken können ab kommender Woche gegen Nachweis bei den kreisangehörigen Gemeinden abgeholt werden. Auch die staatlichen und kommunalen Schulen sowie die privaten Förderschulen im Landkreis erhalten weitere knapp 5.000 Masken.

Die Corona-Pandemie stellt alle weiterhin vor große Herausforderungen. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die auch in Bayern bereits nachgewiesenen Virusmutationen. Um den Infektionsschutz im öffentlichen Raum gerade dort zu verbessern, wo immer viele Menschen aufeinandertreffen, hat die Staatsregierung beschlossen, dass im Öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV und im Einzelhandel das Tragen einer FFP2- oder vergleichbaren Maske verpflichtend ist. Da der Preis einer solchen Maske allerdings höher liegt als der sogenannten Community-Masken und diese auch nicht selbst hergestellt werden können, erhalten Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherungsleistungen, sowie Obdachlose ein Paket von insgesamt fünf Masken aus den Beständen des Freistaats Bayern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Um den Infektionsschutz gerade für ältere und pflegebedürftige Menschen weiter zu erhöhen, erhalten daneben pflegende Angehörige ebenfalls kostenlose FFP2-Masken. Jeweils drei Schutzmasken je Hauptpflegeperson stehen hier zur Verfügung.

Die Masken können ab Montag, 25. Januar, gegen entsprechende Nachweise (aktueller Leistungsbescheid, Schreiben der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades als Bezugsberechtigung für pflegende Angehörige) bei den Rathäusern und bei den von den Kommunen benannten Stellen zu den üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden.

„Durch die Abholmöglichkeit vor Ort haben wir eine schnelle und unbürokratische Lösung für die Verteilung der über 37 000 Atemschutzmasken gefunden. Mein Dank gilt den kreisangehörigen Gemeinden, die uns bei der Verteilung an die Bürgerinnen und Bürger sowie die Schulen unterstützen“, so Landrätin Indra Baier-Müller.

Darüber hinaus verteilt das Landratsamt im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung 5.000 Masken an die staatlichen und kommunalen Schulen sowie die privaten Förderschulen im Landkreis.

Unter Mitwirkung von ehrenamtlichen Helfern des THW Sonthofen und der Johanniter Unfallhilfe werden die Pakete für die kreisangehörigen Gemeinden zusammengestellt und stehen pünktlich am Montag in den kreisangehörigen Gemeinden zur Verfügung.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Feuerwehr Sonthofen mit neuem Kommandanten
Feuerwehr Sonthofen mit neuem Kommandanten
Hundeschulen erwarten Öffnungskonzepte: Schulung und Training muss möglich sein
Hundeschulen erwarten Öffnungskonzepte: Schulung und Training muss möglich sein
Corona News-Ticker: Aktuelle Lage im Oberallgäu
Corona News-Ticker: Aktuelle Lage im Oberallgäu

Kommentare