Noch keine sehr gute Nachrichten

Kreisrat Josef Dornach fordert Geld für Schienenverkehr im Oberallgäu

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Wenn Geld für die Bahn fließt, soll das Oberallgäu nicht vergessen werden, betont Kreisrat Josef Dornach in seinem Brief an den Verkehrsstaatssekretär.

Immenstadt – Mit einem offenen Brief wendet sich der Oberallgäuer Kreisrat Josef Dornach aus Oberstdorf (Bürgerbündnis Oberallgäu) an Bayerns Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek. Ein Masterplan Verkehr , bei dem auch der Schienenverkehr eine wichtige Rolle spielen solle, solle dem Ansturm der Tagestouristen im Oberallgäu und den damit verbundenen Verkehrsbelastungen begegnen, hatte der Staatssekretär angedeutet.

Dies erwecke in der Region bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die Hoffnung, dass insbesondere der Bahnstrecke Kempten – Oberstdorf die notwendige Aufmerksamkeit finde, kommentiert Dornach und kritisiert: Zwar habe Holetschek die Pläne für einen besseren Schienenverkehr im Allgäu skizziert. Ziel sei ein Stundentakt auf der Schiene, welcher ab Dezember 2021 im Fahrplan berücksichtigt werden soll. Dies betreffe aber nur die Strecke Memmingen-Lindau. Der Feststellung Holetscheks „Das ist eine sehr gute Nachricht für die zahlreichen Ausflügler und Touristen, die zwischen dem Unterallgäu und Bodensee unterwegs sind“ sei nichts hinzuzufügen, außer der Frage, wo endlich „sehr gute Nachrichten“ für die Ausflügler, Touristen und Einheimischen des Oberen Illertals bleiben, betont Kreisrat Dornach weiter.

Dornach: „Wenn wir die Menschen auf die Schiene bringen wollen, muss das Angebot in Form von Taktung und Anbindung stimmen, egal ob die Lok mit Strom oder Wasserstoff angetrieben wird. Unverbindliche Absichtserklärungen und Diskussionen über Antriebstechniken und Jahrestickets sind nicht weiter zielführend. Im bayerischen Doppelhaushalt wurden zusätzlich 30 Millionen Euro für den Nahverkehr bereitgestellt. Ein Teil davon muss auf die Strecke Richtung Oberstdorf gebracht werden.“

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