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Die Gesundheitsregion Plus hat zum Ziel, dass Menschen bis ins Hohe Alter selbstbestimmt leben können. (Symbolfoto) © Christin Klose/dpa-tmn

Oberallgäu – Bereits 60 Gesundheitsregionen Plus gibt es in Bayern. Jetzt bauen auch der Landkreis Oberallgäu und die Stadt Kempten ein solches Netzwerk auf, dass sich ganz der Verbesserung der Gesundheit von Bürgerinnen und Bürgern verschrieben hat.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege fördert das Projekt, das zunächst bis zum Jahr 2026 befristet ist, mit einer Summe von 50 000 Euro jährlich.

Bestehen wird es aus regionalen Akteuren, die sich den Themen Gesundheitsvorsorge/Prävention sowie Gesundheitsversorgung und Pflege verschrieben haben. Was zunächst sperrig klingt ist in Wirklichkeit eine schlanke Struktur, deren Herzstück das Gesundheitsforum ist. Das wird aus 45 Personen bestehen und das Wissen von Vereinen, Verbänden und gesundheitlich ausgerichteten Berufsständen bündeln.

Koordiniert wird das Gremium, das sich ein bis zweimal pro Jahr treffen soll, von der Steuerungsgruppe, der auch die Landrätin und der Oberbürgermeister als Vorsitzende angehören.

Auf der Arbeitsebene agieren thematisch ausgerichtete Arbeitsgruppen und der Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregion Plus. Diesen Posten bekleidet Markus Weber. Der erfahrene Diplom-Sportlehrer verfolgt bei seiner neuen Aufgabe ein klares Ziel: „Wir wollen beispielsweise fitte Senioren fördern, die bis ins hohe Alter selbstbestimmt leben können“, sagt er. Seit 20 Jahren ist Weber im sportmedizinischen Bereich unterwegs und will sich künftig der Bekämpfung des Pflegekraftmangels genauso widmen wie der Verbesserung der Hausarztquote und des allgemeinen Gesundheitsbewusstseins in der Bevölkerung.

Landrätin Indra Baier-Müller begrüßt dieses Engagement: „Das Oberallgäu ist eine vitale Region. Damit das auch künftig so bleibt, liegt mir eine gute Versorgungsstruktur sehr am Herzen – auch vor dem Hintergrund, dass wir den demografischen Wandel aktiv gestalten und nicht von ihm überrollt werden wollen.“

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