Förderverein "mindArt Allgäu" stellt Landkreis-Quartett vor

Meine Heimat sticht!

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Kennsch di aus? Die erste Runde spielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b mit übergroßen Quartettkarten.

Oberallgäu - „Kennsch di aus?“ lautet das Motto des neuen Heimat-Quartetts Oberallgäu, das jetzt  an der Grundschule Rettenberg vorgestellt wurde. Der Förderverein „mundArt Allgäu“ will damit das Bewusstsein für die Heimat stärken. 

Alle 28 Gemeinden und Städte des Landkreises Oberallgäu sind im Kartenspiel vertreten. Die „Kartler“ setzen sich beim Spiel mit wichtigen Daten der einzelnen Kommunen auseinander, etwa der Einwohnerzahl, der Fläche, aber auch der Anzahl der Vereine oder die erste urkundliche Erwähnung. Diese Form der Beschäftigung mit der Heimat  hält der Oberallgäuer Vize-Landrat Anton Klotz für wichtig, denn „die Gemeinde ist der engste Partner des Bürgers“. Um so mehr sei das  Quartett, das der Förderverein mundArt mit Unterstützung durch die Privatbrauerei Zötler herausgebracht hat, zu begrüßen. Auch Rettenbergs Bürgermeister Oliver Kunz hält die Idee für  „eine super Sache“.

Das Quartett soll in den nächsten Wochen an allen Grundschulen des Landkreises verteilt werden. Anita Scherm, Leiterin der Grundschule in Rettenberg, sieht in den 28 Spielkarten eine gute Unterstützung beim Heimatkunde-Unterricht der 3. und 4. Klassenstufen.   Ganz verdrängen wird das Heimat-Spiel Oberallgäu wohl Auto-, Schiffe- oder Rennwagen-Quartette nicht. Doch Simon Gehring, Vorsitzender des Vereins mundArt Allgäu, ist optimistisch, dass Heimat „sticht“ und denkt an ähnliche Quartette für die anderen Allgäuer Landkreise.  Josef Gutsmiedl

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