Große Projekte

Landrat Anton Klotz

Oberallgäu – Knapp 120 Tage bekleidet der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz sein neues Amt nun schon. Ein guter Anlass für uns, nachzufragen bei dem langjährigen stellvertretenden Landrat und ehemaligen Bürgermeister von Haldenwang, wie es denn so ist, Landrat zu sein.

Herr Klotz, haben Sie sich schon „eingelebt“ in ihrem neuen Amt?

Anton Klotz: „Ja, denn viele Aufgaben sind mir aufgrund meiner langjährigen kommunalpolitischen Erfahrung nicht fremd, sie besitzen jedoch oft eine weitaus größere Dimension. Und von Seiten der Mitarbeiter habe ich viel Offenheit erfahren.“

Was waren für Sie die größten Herausforderungen zu Beginn Ihrer Amtszeit?

Klotz: „Das sind fraglos die menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge und Asylanten und die Fortsetzung der TBC-Reihenuntersuchung der Rinder.“

Gab es ein Erlebnis, das Sie besonders überrascht hat?

Klotz: „Es gab viele kleine, aber keine großen Überraschungen. Daher möchte ich kein Erlebnis besonders hervorheben.“

Funktioniert die Arbeit mit dem neuen Kreistag?

Klotz: „Die Zusammenarbeit im Kreistag funktioniert mit allen politischen Gruppierungen gut und läuft nach meiner persönlichen Einschätzung sehr vertrauensvoll.“

Konnten Sie schon etwas von den Dingen, die sie sich als Landrat vorgenommen hatten, anpacken?

Klotz: „Die Startpflöcke für die ‘Bildungsregion Oberallgäu’ und das Verkehrskonzept Oberallgäu sind eingeschlagen. Bei beiden Projekten liegt der Weg zum Ziel aber noch vor uns.“

Was sind derzeit die dringlichsten Aufgaben?

Klotz: „Die dringlichsten Aufgaben sind die vorher schon genannten größten Herausforderungen: Die TBC-Untersuchung bei den noch nicht getesteten landwirtschaftlichen Betrieben durchführen zu lassen und weitere Unterkünfte für Flüchtlinge und Asylbewerber zu finden, insbesondere auch eine Lösung zu finden für die Nutzung von Liegenschaften der Bundeswehr zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern.“

Was steht als nächstes auf dem Plan?

Klotz: „Neben der Bewältigung laufenden Maßnahmen, vor allem Straßenbau, steht eine große Auftaktveranstaltung für die ‘Bildungsregion Oberallgäu’ an.“

Die Fragen stellte Eva Veit

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