Thomas Gehring will das Direktmandat

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Thomas Gehring (links) und Ulli Leiner.

Oberallgäu – Der Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Gehring aus Gunzesried bewirbt sich im Stimmkreis Lindau-Sonthofen (710) um das Direktmandat für die Landtagswahl im Herbst 2018. Nach dem Verzicht von Ulli Leiner auf eine erneute Kandidatur war der Platz frei geworden.

Gehring, der auch Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen-Fraktion im Landtag ist, möchte diesmal gerne in seiner angestammten Heimat antreten. Zuletzt hatte er für den Stimmkreis Kempten-Oberallgäu (709) kandidiert und war über die Bezirksliste Schwaben in den Landtag eingezogen.

Sein Fachgebiet ist Bildungspolitik, wo er sich unter anderem bei der Abschaffung des G8 stark gemacht hatte. „Als Parlamentarischer Geschäftsführer muss man nicht nur organisatorische Fähigkeiten haben sondern auch thematisch über den eigenen Tellerrand hinaus schauen“, so Gehring. Er sieht die Bayerischen Grünen im Landtag gut aufgestellt. Die Fraktion habe „in den vergangenen Jahren einen prima Job gemacht“, lobt er die Mischung aus jungen Abgeordneten und erfahrenen Parlamentariern. In dem Bundestagswahlergebnis sieht er „eine gute Basis für die Landtags- und Bezirkstagswahl im nächsten Jahr“. „Es bestehe eine realistische Chance die absolute Mehrheit der CSU in Bayern zu brechen. Die Wahlergebnisse geben das durchaus her“, so Gehring. Falls er von den Mitgliedern der Kreisverbände Oberallgäu und Lindau nominiert wird, will er sich weiter mit aller Kraft für das Allgäu einsetzen. Wichtige Themen sind dabei die Verhinderung der Liftverbindung am Riedberger Horn und die Nordische WM 2021 in Oberstdorf, bei der es aus seiner Sicht noch an den ökologischen Komponenten fehlt. Weitere Schwerpunkte sind die Verwirklichung der Allgäu-Bahn, die Stärkung des ÖPNV und der Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft im Allgäu und am Bodensee.

hb

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