Sprit für den Rettungshubschrauber

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„Super, bitte.“ Bei der ersten Betankung des Rettungshubschraubers durch die Piloten Luggi Burger (von rechts) und Jürgen Ackermann halfen Kliniken-Geschäftsführer Michael Osberghaus und Aufsichtsratsvorsitzender Gebhard Kaiser gerne mit.

Immenstadt – Noch schlagkräftiger ist die Luftrettung im Oberallgäu: Vergangene Woche wurde die neue Tankstelle am Hubschrauberlandeplatz der Klinik Immenstadt in Betrieb genommen.

Mit rund 1000 Flugbewegungen pro Jahr ist am Klinikum Immenstadt richtig was los. Und hinter dem Landeplatz liegen eine moderne, effiziente Notaufnahme und nicht minder kompetente Fachabteilungen. Mit der Einrichtung der Hubschraubertankstelle sei es gelungen, die Arbeit der Luftrettung und die Versorgung der Patienten weiter zu verbessern, fasste der Aufsichts- ratsvorsitzende des Klinikverbundes Kempten-Oberallgäu, Gebhard Kaiser, die Bedeutung der Neuerung zusammen.

Immer wieder sei es in der Vergangenheit vorgekommen, dass Rettungsflüge unterbrochen werden mussten, weil die Piloten zur Betankung der Hubschrauber nach Durach oder ins benachbarte Österreich fliegen mussten. Wertvolle Zeit verging, die jetzt den Notfallpatienten zugute kommt. In wenigen Minuten können die Piloten rund 300 Liter „Jet A1“ tanken und sofort wieder abheben. Dass alles reibungslos funktioniert beim Boxenstopp ist Sache der technischen Abteilung des Krankenhauses.

Die einzige Tankanlage im südlichen Oberallgäu verbessere die Situation für die Notfallversorgung ganz deutlich, so Kaiser weiter. Zudem, unterstrich Kaiser in Anspielung auf die Vorgeschichte, sei der neue Hubschrauberlandeplatz mit Tankstelle am Klinikum jetzt eine genehmigte Einrichtung. Erleichtert über das Ende der langen Geschichte des Landeplatzes und der Tankanlage zeigte sich auch Michael Osberghaus, der Geschäftsführer der Kliniken Oberallgäu.

Josef Gutsmiedl

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