Furiose Aufholjagd

Marco Fink aus Immenstadt gewinnt SportsCarChallenge

European SportsCarChallenge
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Das gesamte Fink Motorsport Team ist glücklich über den Titelgewinn und freut sich schon auf die nächste Saison in der European SportsCarChallenge.

Immenstadt – In einem packenden Finale holte sich Marco Fink aus Immenstadt mit seinen BMW- Rennwagen den Meistertitel in der europäischen SportsCarChallenge.

Für den Sonntag standen zwei Sprintrennen zu jeweils 25 Minuten auf dem Programm. Über Nacht zogen schwarze Wolken über die Rennstrecke von Monza. Den ganzen Tag über gab es Regenschauer, die die Strecke kaum abtrocknen ließen. Das Pokerspiel zwischen profillosen Slicks und Regenreifen begann.

Im ersten Rennen entschied sich Marco Fink als einziger Starter für Slicks, da bereits erste trocknende Stellen zu erkennen waren. „Die Sektoren 1 und 2 waren allerdings noch sehr nass. Hier war es mehr als schwer, das Fahrzeug zu kontrollieren“, erinnert sich Fink. In den letzten fünf Minuten begann eine grandiose Aufholjagd mit den schnellsten Rundenzeiten im ersten Rennen von Marco Fink. Leider reichte hier die Zeit nicht mehr ganz für einen Podestplatz und Marco Fink kam als Vierter sicher ins Ziel.

Regen erschwert Rennen

Im zweiten Rennen war dann die Reifenwahl eindeutiger. Die Regenreifen mussten ausgepackt werden und das Fahrzeug-Setup komplett auf Regen umgestellt werden. Fink: „Dank vollem Einsatz meines Teams mit Peter Koch, Philippe Bühler und Thaddäus Zylinski gelang der Umbau der Bremsanlage und des Fahrwerks in kurzer Zeit.“

„Bereits in der Einführungsrunde zum fliegenden Start fühlte sich das Auto absolut Top an“, so Fink. „Aus Position 2 startend konnte ich bereits in der zweiten Runde die Führung vor Emanuel Pedrazza übernehmen. Diese Führung behielt ich dann unter großem Druck vor Verfolger Stefan Rupp aus der Schweiz ins seinem Ligier LMP3 bis zur vorletzten Runde.“ Durch zu spätes Anbremsen auf die erste Schikane nach der Zielgeraden, rutschte Finks PRC BMW V8 geradeaus, und der Oberallgäuer Motorsportler musste den „Notausgang“ nehmen.

Finks Fazit zum Ende der Serie: „Somit beendeten wir das Rennen mit einem etwas undankbaren 2. Platz, welcher aber trotzdem für den Titelgewinn ausreichend war.“

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