Schlechte Zahlen für das Allgäu und Schwaben

Massive Einbrüche im Tourismus

Protestschild
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Bei einer Protestkundgebung machten die Beherbergungsbetriebe Ende Februar in Sonthofen auf die massiven Folgen des Lockdowns aufmerksam.

Allgäu – Auch im Februar 2021 blieben die Zahlen der Gästeankünfte und Übernachtungen für die rund 7 000 geöffneten Beherbergungsbetriebe in Bayern auf niedrigem Niveau, wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt. Bei den Gästeankünften bedeutete dies einen Rückgang um 88 Prozent auf rund 311 000, bei den Übernachtungen um 80 Prozent auf knapp 1,4 Millionen gegenüber dem Vorjahresmonat.

Im Zeitraum Januar und Februar kamen insgesamt knapp 562 000 Gäste nach Bayern und übernachteten rund 2,5 Millionen Mal in einem Beherbergungsbetrieb. Damit ist die Summe der Gästeankünfte aus dem In- und Ausland Anfang 2021 sogar niedriger als die im letzten Jahr im Januar ausgewiesene Zahl der Gästeankünfte allein aus dem Ausland mit rund 576 000 Gästen.

Über alle Regierungsbezirke hinweg wiesen die Gästeankünfte und Übernachtungen hohe zweistellige Minusraten auf. Die regionale Spanne der Rückgänge reichte im Vergleich zum Februar 2020 bei den Gästeankünften von -90,8 Prozent in Schwaben bis -82,5 Prozent in Unter- und Oberfranken. Bei den Gästeübernachtungen liegen die Einbußen bei -85,2 Prozent für Schwaben. Über alle Regierungsbezirke hinweg wiesen die Gästeankünfte und Übernachtungen hohe zweistellige Minusraten auf. Entsprechend traten in beinahe allen Betriebsarten – negative Veränderungsraten zwischen rund -80 bis nahezu -100 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf.

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