Oberallgäuer Liberale eröffnen den Kommunalwahlkampf

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Michael Käser, der Landratskandidat der Oberallgäuer FDP, sieht die Liberalen als „Zukunftsm@cher“ und hofft auf eine Verdoppelung der Kreistagsmandate.

Mit dem traditionellen herbstlichen Kässpatzenessen eröffnete die Oberallgäuer FDP ihren Kommunlawahlkampf. Gastredener war der parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion der FDP, Dr. Marco Buschmann.

Der Landratskandidat der Oberallgäuer Liberalen, Michael Käser aus Immenstadt, skizzierte seine Vorstellungen und Ziele und deutete an: „Wir wollen hoch hinaus“. Damit meinte der 27-jährige Kandidat der Oberallgäuer FDP, dass die Liberalen in Zukunft vier statt bislang zwei Kreisräte stellen wollten. Und womöglich sogar einen liberalen Landrat im Oberallgäu. 

Wie? „Der Erfolg hat sechs Buchstaben: Machen!“, brachte Käser seine Strategie auf den Punkt. „Mit guten Ideen und Leidenschaft!“ Das Wahlprogramm der Oberallgäuer FDP steht demnach unter dem Motto „Zukunftsm@acher“. Das Allgäu, so erläuterte Michael Käser den Besuchern des Käspätzenessens in Burgberg, sei schon immer ein Ort für Mächler und Tüftler gewesen, „die aus dem Wenigen was sie hatten, mithilfe von Fleiß und Kreativität die Grundlage für unseren heutigen Wohlstand schufen“. Gerade jetzt gelte es, die „Mächler“ neu zu aktivieren: „Mächler an die Macht!“ Jetzt müssten die Weichen gestellt werden. Jetzt sei es an der Zeit, neuen Ideen, neuen Konzepte und Gesichtern zum Durchbruch zu verhelfen. 

„Wir müssen wagen, etwas anzugehen – sonst geht es nicht voran!“, so Käser beim Punkt „Fortschritts- m@acher“ seines Programmes. Die FDP verstehe sich als „Zukunfstm@acher“ – nicht nur im Oberallgäu. Das gelte für den Bereich der Tourismus ebenso wie für die Themen Gesundheitsregion und Pflege, ebenso wie für die Modernisierung des ÖPNV oder die Digitalisierung und den Breitbandausbau in der Region. Der Gast der Oberallgäuer Liberalen, Dr. Marco Buschmann, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, bestätigte die Ausführungen des Landratskandidaten der Liberalen. „Ein Ruck für die Digitalisierung muss kommen!“, so Buschmann. Dennoch müsse man „Ängste vor Veränderungen ernst nehmen“. Die 5G-Offensive vergleicht Buschmann mit der Eisenbahn im 19. Jahrhundert. „Wir brauchen die modernste Dateninfrastruktur, um in Zukunft eines der reichsten Länder der Welt zu sein.“ Nicht zuletzt seien Investitionen in Bildung unerlässlich. Ebenso müsse die komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlags kommen, um den Mittelstand zu unterstützen und Investitionen zu ermöglichen. Gerade der Mittelstand sei Motor der Wirtschaft.

gts

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