Freier Weg für frischen Wind

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Nach einem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr soll die Moderniserungsoffensive am Söllereck heuer anlaufen.

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2017/18 war das erfolgreichste Geschäftsjahr in der Geschichte der Oberstdorfer Bergbahn AG. Im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr konnten der Umsatz, die Besucherzahlen und der Gewinn nochmals deutlich gesteigert werden.

„Ich danke all unseren Gästen, aber insbesondere auch dem Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diesen Erfolg möglich gemacht haben“, freut sich Vorstand Henrik Volpert. Mit einer im März beschlossenen Kapitalerhöhung ist der Weg für die Modernisierungsoffensive am Söllereck geebnet. Die Eigentümerstruktur hat sich dadurch verändert.

„Mit neuen Angeboten wie beispielsweise Söllis Kugelrennen haben wir uns auf qualitativ hochwertige Erlebnisse für die ganze Familie fokussiert“, erläutert Henrik Volpert. Die ehemalige Kur AG hat damit in den letzten Jahren einen deutlichen Mehrwert für die Gäste am Familienberg Söllereck geschaffen und die Attraktivität gesteigert. „Der Erfolg spricht für sich und die positiven Rückmeldungen spornen uns an, auch weiterhin in die Qualität unserer Angebote zu investieren. Damit leisten wir als Teil der Gruppe der Oberstdorf · Kleinwalsertal Bergbahnen einen wichtigen Beitrag für den Erfolg der 2-Länder-Destination“, weiß Volpert.

Im Rahmen des bayerischen Seilbahnförderungsprogramms, das Ende 2019 ausläuft, plant die Oberstdorfer Bergbahn AG die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Infrastruktur am Söllereck, um die Rolle als Familienberg auch in Zukunft weiter zu stärken. „Wir modernisieren das Söllereck im Bestand, d.h. auf bestehenden Pisten und Lifttrassen“, erklärt Volpert die geplante Erneuerung der zum Teil über 50 Jahre alten Liftanlagen. Geplant sind der Bau einer neuen barrierefreien Söllereckbahn mit neuer Talstation direkt an der B19 sowie der Ersatz der Schlepplifte Höllwies, Schrattenwang und Wanne durch kindersichere Sesselbahnen. Zudem soll die Beschneiungsanlage erneuert und erweitert werden.

Kapitalerhöhung

Die dafür notwendigen Genehmigungsverfahren und Grundeigentümerverhandlungen sind bereits weit vorangeschritten. Zusammen mit der Mitte März erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung könnten so noch bis Jahresende die Auflagen für das Seilbahnförderprogramm seitens der Oberstdorf Bergbahn AG erfüllt werden. „Vorausgesetzt, alle notwendigen Bescheide treffen rechtzeitig ein, steht einem Baubeginn der Schrattenwangbahn im Sommer 2019 nichts mehr im Wege“, erklärt Vorstand Volpert. Mit der Kapitalerhöhung im März hat die bisherige Haupteigentümerin, der Markt Oberstdorf, ihre Mehrheitsbeteiligung abgeben. Als neuer und privater Großaktionär ist die Allgäuer Unternehmerfamilie Behr in die Gesellschaft eingestiegen. „Uwe Behr und seine Familie sind als Einheimische den Oberstdorfer Bergen seit jeher eng verbunden. Sie sehen im Söllereck als Familien- und Ganzjahresberg viel Potenzial – für unser Unternehmen und für die Region“, erläutert Vorstand Henrik Volpert. Dies ist eine wichtige Förderungsvoraussetzung für das Seilbahnförderprogramm, bei dem nur private Unternehmen gefördert werden.

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